Netflix und die Sussexes: Warum ihre 100-Millionen-Dollar-Partnerschaft am Scheitern ist
Tobias FischerBeschuldigungen und schwindendes Vertrauen? - Netflix und die Sussexes: Warum ihre 100-Millionen-Dollar-Partnerschaft am Scheitern ist
Unsichere Zukunft: Netflix-Partnerschaft von Prinz Harry und Meghan Markle vor dem Scheideweg
Nach fünfeinhalb Jahren steht die viel beachtete Zusammenarbeit zwischen Netflix und Prinz Harry sowie Meghan Markle vor ungewisser Zukunft. Der 2020 geschlossene 100-Millionen-Dollar-Deal des Paares brachte zwar Dokumentationen hervor, doch mehrere Filmprojekte stecken weiterhin in der Schwebe. Insider deuten nun an, dass die Kooperation vor einem Wendepunkt stehen könnte.
Das Netflix-Abkommen der Sussexes, ursprünglich mit einem Volumen von 100 Millionen Dollar, umfasste Pläne für Verfilmungen von Carley Fortunes "Meet Me at the Lake" und Jasmine Guillorys "The Wedding Date". Beide Projekte befinden sich jedoch noch in einer frühen Entwicklungsphase – ohne Regie oder Besetzung. Quellen zufolge stockt der Fortschritt, während bei Netflix-Führungskräften die Frustration wächst.
Laut Berichten scherzte Netflix-CEO Ted Sarandos, er nehme Anrufe von Meghan nur noch entgegen, wenn ein Anwalt anwesend sei. Branchenkenner beschreiben zudem angespannte Stimmung in Meetings, in denen die Herzogin dafür kritisiert werde, Harry ins Wort zu fallen oder seine Ideen umzuformulieren. Ihr plötzliches Verschwinden aus Zoom-Konferenzen habe die Verunsicherung zusätzlich verstärkt.
Meghans Lifestyle-Marke "As Ever", ursprünglich mit Netflix-Unterstützung gestartet, agiert mittlerweile eigenständig. Die Produkte der Marke – darunter Tees und Backmischungen – verkauften sich jedoch schlecht, sodass Netflix mit Lagerbeständen im Wert von etwa 10 Millionen Dollar sitzenblieb. Auch ihre Begleit-Serie "With Love, Meghan" fand kaum Resonanz.
Da der Exklusivvertrag der Sussexes im August 2025 ausläuft, wird erwartet, dass Netflix zu einer weniger bindenden "First-Look"-Vereinbarung übergeht. Einige Branchenvertreter zögern mittlerweile, mit Archewell Productions zusammenzuarbeiten, und stellen den Nutzen künftiger Projekte infrage. Andere vermuten, Netflix habe das öffentliche Interesse an der royalen Vergangenheit des Paares bereits ausgeschöpft.
Die Zukunft der Netflix-Partnerschaft der Sussexes bleibt ungewiss, während gestoppte Projekte und wirtschaftliche Rückschläge Zweifel nähren. Mit dem Auslaufen des Exklusivdeals werden ihre nächsten Schritte in der Unterhaltungsbranche wohl genauer unter die Lupe genommen. Der Wechsel zu einer "First-Look"-Regelung deutet auf eine vorsichtigere Gangart hin.






