Neue Hoffnung für blockiertes Wohnprojekt "Leben an der Strunde" in Bergisch Gladbach
Lotta MüllerNeue Hoffnung für blockiertes Wohnprojekt "Leben an der Strunde" in Bergisch Gladbach
Stillgelegtes Wohnprojekt in Bergisch Gladbach: Neue Gespräche könnten Fortschritt bringen
Nach einem Treffen einer Delegation mit Stadtvertretern diese Woche könnte es bald Bewegung in einem seit langem blockierten Wohnbauvorhaben in Bergisch Gladbach geben. Das Projekt „Leben an der Strunde“ war vor einem Jahr wegen finanzieller Bedenken im Zusammenhang mit der Gröner-Gruppe gestoppt worden. Nun sollen neue Verhandlungen den lange verzögerten Plan wiederbeleben.
Im Jahr 2023 kam das Vorhaben zum Erliegen, als sich Finanzierungsprobleme bei der CG Wohnen an der Strunde GmbH & Co. KG abzeichneten – einem Unternehmen, das zu 89,9 Prozent der CGRE AG gehört, einem Teil des Geschäftsnetzwerks von Christoph Gröner. Die Stadtbehörden setzten die Arbeiten am Bebauungsplan aus, bis Nachweise vorlagen, dass das Projekt tatsächlich umsetzbar sei.
Diese Woche traf eine Delegation der Grundstückseigentümer des Wachendorff-Geländes, darunter Ronald Pofalla – ehemaliger Bundesminister und Verbündeter Gröners – mit Vertretern der Stadt Bergisch Gladbach zusammen. Die Kommune betonte jedoch, dass zunächst ausstehende Fachgutachten zu Entwässerung und Verkehrsinfrastruktur nachgereicht werden müssten, bevor weitere Schritte möglich seien.
Vorerst wird die Verwaltung die Planungsarbeiten nicht wiederaufnehmen, bis die Entwickler konkrete Fortschritte vorweisen. Das Treffen stellt den ersten ernsthaften Versuch dar, das Projekt seit seiner Aussetzung wiederzubeleben.
Die nächsten Schritte hängen davon ab, ob die fehlenden technischen Bewertungen eingereicht werden. Ohne diese bleibt der Bebauungsplan weiter auf Eis. Die Stadt hat klar gemacht: Nur handfeste Belege für eine Weiterentwicklung werden den Weg für das Vorhaben freimachen.






