Neuer Kripo-Chef in Bochum will enger mit Bürgern zusammenarbeiten
Tobias FischerNeuer Kripo-Chef in Bochum will enger mit Bürgern zusammenarbeiten
Dr. Carsten Dübbers hat die Leitung der Kriminalpolizei (Kripo) beim Polizeipäsidium Bochum übernommen. Der 56-Jährige bringt jahrzehntelange Erfahrung im Polizeidienst mit und hat bereits seine Pläne vorgestellt, enger mit der örtlichen Bevölkerung zusammenzuarbeiten. Seine Ernennung folgt auf den Ruhestand von Ralf Gromann, der die Einheit fast vier Jahre lang geführt hatte.
Dübbers begann seine Polizeilaufbahn 1995 bei der Dortmunder Polizei. Im Laufe der Jahre arbeitete er in verschiedenen Schlüsselpositionen, darunter bei der Kriminalpolizei Köln, im Innenministerium sowie beim Landeskriminalamt (LKA). Sein vielseitiger Werdegang hat ihn auf die Herausforderungen vorbereitet, die mit der Leitung des Bochumer Kripo-Teams einhergehen.
Er übernimmt das Amt von Ralf Gromann, der Ende April 2023 nach 43 Jahren im Polizeidienst in den Ruhestand ging. Gromann hatte seit 2019 die Bochumer Kriminalpolizei geleitet und in dieser Zeit Ermittlungen und Einsätze in der Region verantwortet.
Dübbers äußerte sich offen über seine Begeisterung für die neue Aufgabe. Er betonte den Respekt vor den bevorstehenden Verantwortungen und seinen starken Wunsch, sich mit den Städten Bochum, Herne und Witten zu vernetzen. Privat ist der zweifache Vater ein leidenschaftlicher Bergwanderer – ein Ausgleich zu seinem anspruchsvollen Berufsalltag.
Seine ersten Schritte im Amt werden darauf abzielen, Beziehungen zu den Bürgerinnen und Bürgern aufzubauen und die besonderen Bedürfnisse der Region kennenzulernen. Kollegen beschreiben ihn als zugänglich und entschlossen – Eigenschaften, die seinen Führungsstil prägen dürften.
Der Wechsel markiert einen Neuanfang für die Bochumer Kriminalpolizei. Dübbers' umfangreiche Erfahrung und sein gemeindeorientierter Ansatz werden die Arbeit der Behörde in Zukunft prägen. Sein Vorgänger hat mit seinem langjährigen Engagement Maßstäbe gesetzt, doch der neue Leiter hat bereits deutlich gemacht, dass er sich mit vollem Einsatz der Aufgabe widmen wird.






