NRW und Niederlande stärken grenzüberschreitende Zusammenarbeit bei Zukunftsforum
Jonas GüntherNRW und Niederlande stärken grenzüberschreitende Zusammenarbeit bei Zukunftsforum
Zweites NRW-Niederlande-Zukunftsforum: Experten aus Politik und Wirtschaft stärken grenzüberschreitende Zusammenarbeit
Im Rahmen des zweiten NRW-Niederlande-Zukunftsforums trafen sich hochrangige Vertreter aus Politik und Wirtschaft im Grand Hotel Huis ter Duin. Im Mittelpunkt stand die Vertiefung der Beziehungen zwischen Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden durch lösungsorientierte Dialoge. Auch Studierende aus Dortmund und Noordwijk nahmen im Rahmen eines Austauschprogramms an der Veranstaltung teil.
Obwohl die hochrangigen Regierungsgespräche zwischen beiden Regionen in den vergangenen Monaten wiederholt verschoben worden waren, betonte NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst die enge Partnerschaft. Die Niederlande seien ein „vertrauenswürdiger Nachbar und enger Verbündeter“.
In sieben Podiumsdiskussionen wurden zentrale Themen behandelt, darunter Energiekooperation, grenzüberschreitende Mobilität, Migration, Sicherheit und Wirtschaftspolitik. Dr. Leonard Birnbaum, Willemien Terpstra und Otto Fricke setzten sich für strukturelle Reformen in den Bereichen erneuerbare Energien und Rohstofflogistik ein – insbesondere mit Blick auf die Wasserstoffproduktion. Eva van Pelt und Jan Keller erörterten, wie die Nachbarregionen zu Hochtechnologie-Standorten ausgebaut werden könnten.
Dr. Nikolaus Meyer-Landrut unterstrich, dass die aktuellen Herausforderungen nicht allein bewältigt werden könnten, und rief zu gemeinsamem Handeln auf. Jean Asselborn gab einen geopolitischen Überblick über die aktuelle Position Europas, während der ehemalige Bundesminister Peter Altmaier in seiner Abendrede Parallelen zum historischen Évian-Forum zog.
Die Veranstaltung endete mit dem Vorhaben, ein gemeinsames Manifest zu erarbeiten. Dieses soll politische Empfehlungen für das nächste Zukunftsforum enthalten, das für 2025 geplant ist.
Das Forum festigte die Zusammenarbeit zwischen Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden in den Bereichen Energie, Technologie und Sicherheit. Nun wird ein gemeinsames Manifest ausgearbeitet, das die Agenda für die künftige Zusammenarbeit setzt. Sowohl Studierende als auch Expertinnen und Experten trugen mit ihren Beiträgen dazu bei, grenzüberschreitende Politiken mitzugestalten.






