NRW-Verkehrsminister Krischer fordert Bundeshilfe für stabile Nahverkehrsfinanzierung
Tobias FischerNRW-Verkehrsminister Krischer fordert Bundeshilfe für stabile Nahverkehrsfinanzierung
NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer fordert stärkere Bundeshilfe bei der Finanzierung des Öffentlichen Nahverkehrs
Oliver Krischer, Verkehrsminister von Nordrhein-Westfalen, hat eine stärkere Beteiligung des Bundes an der Preispolitik im deutschen Nahverkehr gefordert. Das aktuelle System befinde sich in einem Zustand "dauerhafter Provisorien" und benötige dringend eine Reform, so der Minister. Seine Äußerungen fallen kurz vor den Beratungen auf der anstehenden Verkehrsministerkonferenz.
Krischer betonte die Notwendigkeit einer langfristigen Lösung für die Preisgestaltung des Deutschlandtickets. Zwar gebe es breite Zustimmung dafür, die Kosten an einen Preisindex zu koppeln – doch allein reicht ihm das nicht. Eine reine Inflationsanpassung löse nicht die tieferliegenden finanziellen und betrieblichen Herausforderungen, warnte er.
Der Minister machte deutlich, dass zentrale Fragen – etwa zur Finanzierung, Verwaltung und Vermarktung – dauerhaft geklärt werden müssten. Er strebt eine verbindliche Vereinbarung zwischen Bund und Ländern an, um die aktuelle Unsicherheit zu beenden. Andernfalls drohe dem Ticket eine weiterhin instabile Zukunft, so Krischer.
Seine Vorschläge zielen darauf ab, ein verlässlicheres System für Fahrgäste und Verkehrsunternehmen gleichermaßen zu schaffen. Im Mittelpunkt steht für ihn ein nachhaltiger Rahmen statt kurzfristiger Lösungen.
Die nächste Verkehrsministerkonferenz wird wegweisend für die Zukunft des Deutschlandtickets sein. Krischers Initiative für eine engere Bund-Länder-Zusammenarbeit soll die bisherigen Übergangslösungen durch einen klaren, dauerhaften Plan ersetzen. Eine endgültige Entscheidung zu Finanzierung und Preisanpassungen wird im Anschluss an die Gespräche erwartet.






