16 April 2026, 20:19

Nur noch drei Prozent der Kölner stehen hinter Kardinal Woelki – ein historischer Tiefpunkt

Gruppe von Menschen bei einer Demonstration mit Schildern und Transparenten, mit einem Gebäude im Hintergrund.

Nur noch drei Prozent der Kölner stehen hinter Kardinal Woelki – ein historischer Tiefpunkt

Die Führung von Kardinal Rainer Woelki in Köln hat einen historischen Tiefstand erreicht – nur noch drei Prozent der Einwohner zeigen sich zufrieden. Nach elf Jahren im Amt sind seine Zustimmungswerte in allen Altersgruppen eingebrochen, sodass er kaum noch Rückhalt genießt.

Eine aktuelle Umfrage des Instituts Forsa offenbart eine tiefe Unzufriedenheit mit der Amtsführung des Kardinals. Lediglich drei Prozent der Kölner Bevölkerung stehen hinter ihm, während 83 Prozent entweder weniger zufrieden oder völlig unzufrieden sind. Selbst bei den älteren Bürgern – traditionell eine eher wohlwollende Gruppe – billigen nur fünf Prozent der 45- bis 59-Jährigen und sechs Prozent der über 60-Jährigen seine Arbeit. Bei den jungen Erwachsenen zwischen 16 und 29 Jahren gibt es überhaupt keine Unterstützung mehr: Null Prozent sind zufrieden.

Forsa-Chef Manfred Güllner bezeichnete die Ergebnisse als eine "Katastrophe" – sowohl für die Kirche als auch für Woelki persönlich. Solch niedrige Zustimmungswerte seien ungewöhnlich, da selbst unpopuläre Politiker in der Regel noch über einen harten Kern an Anhängern verfügten. Die Umfrage deutet darauf hin, dass der Kardinal selbst innerhalb der Kölner katholischen Gemeinschaft an Rückhalt verloren hat.

Die Erhebung markiert einen drastischen Vertrauensverlust für Woelki nach mehr als einem Jahrzehnt an der Spitze. Mit Zustimmungswerten im einstelligen Bereich wirkt seine Fähigkeit, wirksam zu führen, schwer erschüttert. Die Ergebnisse unterstreichen zudem eine breitere Krise des Vertrauens in seine Führung in der gesamten Stadt.

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