Polizei im Kreis Borken schlägt mit Großrazzia gegen Raser zu
Polizei im Kreis Borken geht mit Razzia gegen Raserdurch
Nach einer Woche gezielter Kontrollen hat die Polizei im Kreis Borken konsequent gegen Raser vorgegangen. Beamte überprüften an acht Standorten insgesamt 3.766 Fahrzeuge – fast jeder zehnte Fahrer überschritt dabei die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Die Aktion führte zu Bußgeldern, Fahrverboten und strafrechtlichen Ermittlungen gegen besonders schnelle Verkehrssünder.
Die Geschwindigkeitsmessungen fanden an verschiedenen Unfallschwerpunkten im Kreisgebiet statt. In Stadtlohn wurde ein Autofahrer auf der K 33 mit 115 km/h geblitzt, obwohl dort Tempo 70 gilt. In Bocholt-Barlo raste ein Fahrer auf dem Barloer Ring mit 70 km/h durch die Zone, in der nur 30 km/h erlaubt sind. In Gronau erreichte ein Fahrzeug auf der Enscheder Straße 87 km/h bei einer Begrenzung von 50 km/h.
Die Bilanz ist alarmierend: 268 Autofahrer mussten ein Bußgeld zahlen, gegen 57 wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet, und vier verloren sofort ihren Führerschein. Die Polizei betont, dass überhöhte Geschwindigkeit und rücksichtsloses Fahren nach wie vor zu den Hauptursachen für Unfälle in der Region zählen.
Die Verkehrsbehörden haben bereits weitere Geschwindigkeitskontrollen für die kommende Woche angekündigt. Die Beamten wollen den Druck auf gefährliche Fahrer aufrechterhalten und die Zahl der Zusammenstöße auf den Straßen des Kreises verringern.
Ansprechpartner für Medienanfragen bei der Kreispolizeibehörde Borken sind: Sandra Biedermann, Leonie Dreier, Julia Hoffboll, Markus Hüls, Peter Lefering, Thorsten Ohm und Tina Schellberg.
Die Aktion unterstreicht die anhaltenden Probleme mit zu schnellem Fahren im Kreis Borken. Da fast 9 % der kontrollierten Fahrzeuge die Geschwindigkeitsbegrenzungen missachteten, werden die Behörden ihre Überwachungsmaßnahmen fortsetzen. Weitere Kontrollen sollen die Verkehrssicherheit erhöhen und vermeidbare Unfälle reduzieren.






