15 April 2026, 14:22

Polizei kontrolliert Motorradfahrer im Märkischen Kreis mit drastischen Folgen

Eine Gruppe von Motorradfahrern im Helm bei einem Rennen, mit Text am unteren Bildrand.

Polizei kontrolliert Motorradfahrer im Märkischen Kreis mit drastischen Folgen

Polizei im Märkischen Kreis führt Motorradkontrollen im Rahmen einer Verkehrssicherheitsaktion durch

Gestern führte die Polizei im Märkischen Kreis im Rahmen einer Verkehrssicherheitskampagne Streifen mit Motorrädern durch. Beamte überprüften Geschwindigkeiten, kontrollierten Fahrzeuge und sprachen mit Bikern über Schutzkleidung. Die Aktion umfasste mehrere Standorte und führte zu zahlreichen Verwarnungen und Bußgeldern.

Blitzer waren entlang der K11 in Langenholthausen sowie auf der Werdohler Straße und der B229 in Neuenrade positioniert. Insgesamt wurden 3.849 Fahrzeuge erfasst, darunter 490 Motorräder. 120 Biker wurden von den Beamten angehalten, um über Sicherheitsausrüstung und Fahrverhalten zu sprechen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Bei den Kontrollen wurden 128 Verwarnungen ausgestellt, davon 10 an Motorradfahrer. Zudem fertigte die Polizei 37 Anzeigen an, wovon 12 Motorräder betrafen. Sechs dieser Anzeigen bezogen sich auf technische Mängel an den Maschinen. Drei Fahrern, darunter zwei Motorradfahrern, wurde sofort ein Fahrverbot erteilt.

Der schwerwiegendste Verstoß gegen die Geschwindigkeitsbegrenzung ging auf das Konto eines 40-jährigen Motorradfahrers aus Werdohl, der an der Nordhelle unter Alkoholeinfluss angehalten wurde. Die höchste gemessene Geschwindigkeitsüberschreitung beging hingegen ein Fahrer eines Aprilia-Motorrads aus Unna, der auf der B229 in einer 70er-Zone mit 120 km/h geblitzt wurde.

Die Aktion unterstreicht die laufenden Bemühungen der Polizei, die Verkehrssicherheit – insbesondere für Motorradfahrer – zu erhöhen. Die Beamten erinnerten die Biker daran, ihre Maschinen verkehrssicher zu halten und angemessene Schutzkleidung zu tragen. Für weitere Informationen können sich Medien an die Pressestelle der Kölner Polizei wenden.

Quelle