Polizei stoppt betrunkenen Kutschen-Trip mit 21 Fahrgästen und schweren Mängeln
Jonas GüntherPolizei stoppt betrunkenen Kutschen-Trip mit 21 Fahrgästen und schweren Mängeln
Polizei stoppte einen pferdegezogenen Wagen wegen schwerwiegender Sicherheitsmängel und Verstöße gegen geltendes Recht. Als die Beamten eingriffen, befanden sich 21 alkoholisierte Fahrgäste an Bord. Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Behörden zahlreiche Verstöße fest.
Der Wagen verfügte nicht über die vorgeschriebene Sicherheitsausrüstung: Weder ein Feuerlöscher noch ein Erste-Hilfe-Set waren vorhanden – beides klare Verstöße gegen grundlegende Vorschriften. Zudem waren die Bremsen des Anhängers völlig defekt, sodass das Fahrzeug nicht verkehrssicher war.
Der 84-jährige Kutscher besaß keinen erforderlichen Führerschein der Klasse CE für die Fahrzeugkombination. Zudem lag keine Sondergenehmigung für den Betrieb eines solchen Wagens vor. Aufgrund dieser gravierenden Mängel wurde das Fahrzeug sofort stillgelegt.
Sämtliche 21 Insassen mussten ihre Fahrt nach dem Eingriff der Polizei zu Fuß fortsetzen. Mittlerweile wurden strafrechtliche Ermittlungen gegen den Fahrer sowie den Halter von Traktor und Anhänger eingeleitet.
Der Vorfall unterstreicht, wie wichtig ordnungsgemäße Unterlagen und Sicherheitsüberprüfungen vor der Nutzung solcher Fahrzeuge sind. Die Behörden raten allen Nutzern pferdegezogener Wagen, die Einhaltung aller rechtlichen und technischen Anforderungen sicherzustellen. Die Ermittlungen in dem Fall dauern an.
