06 May 2026, 05:27

Polizist riskiert 2.000-Kilometer-Rallye mit Schrottauto für kranke Kinder

Gruppe von Menschen an einer Straße, die an einem Spendenlauf teilnehmen, umgeben von verstreuten Kartons, Flaschen und anderen Gegenständen, mit Bäumen, Gebäuden und Schildern im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

Polizist riskiert 2.000-Kilometer-Rallye mit Schrottauto für kranke Kinder

Ein Polizist aus Coesfeld startet mit einem 2.000-Kilometer-Wohltätigkeitsrallye durch neun Länder

Stefan Feldhaus und sein Team werden vom 24. bis 28. August mit einem alten Auto über abgelegene Landstraßen fahren, um mehr als 111.000 Euro für einen ambulanten Kinderhospizdienst zu sammeln. Die Reise beginnt in der Nähe von München und muss in Bayern enden – vorausgesetzt, das Auto hält durch.

Bei der Carbage Run sind nur Fahrzeuge zugelassen, die mindestens 20 Jahre alt sind, für höchstens 1.000 Euro erworben wurden und trotzdem verkehrstauglich sind. Feldhaus und seine Freunde haben ein solches Auto aufgetrieben – trotz seines Alters. Falls es die fünftägige Tour übersteht, wollen sie es versteigern, um zusätzliche Spenden zu generieren.

Anders als bei klassischen Rallyes gelten hier strenge Verkehrsregeln. Feldhaus, der als aktiver Polizist teilnimmt, wird sich konsequent an Tempolimits und Verkehrsbestimmungen halten. Das Team legt besonderen Wert auf Sicherheit, auch wenn es über holprige Strecken führt.

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Alle Spenden kommen dem Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Südliches Münsterland zugute, der Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit lebensverkürzenden Erkrankungen unterstützt – ohne staatliche oder eventbezogene Förderung. Das Trio hofft, mit seiner Aktion die Spendenmarke von 111.111,11 Euro zu knacken.

Der Startschuss fällt am 24. August: Dann geht es 2.000 Kilometer durch neun Länder mit einem maroden, jahrzehntealten Auto. Falls alles glückt, fließen die Erlöse aus der Versteigerung des Wagens sowie die Spenden direkt in die Hospizarbeit. Die Herausforderung verbindet Abenteuer mit einem klaren Ziel: die Unterstützung junger Patient:innen und ihrer Familien.

Quelle