Preußen Münster baut nach dem Abstieg auf neue Trainerstrategie und Transferoffensive
Tobias FischerPreußen Münster baut nach dem Abstieg auf neue Trainerstrategie und Transferoffensive
Preußen Münster formiert sein Team nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga neu. Der Verein hat mehreren Leistungsträgern Vertragsangebote unterbreitet und gleichzeitig neue Spieler verpflichtet, um die Mannschaft zu verstärken. Mit der Verpflichtung eines neuen Cheftrainers und möglichen Transfers steht dem Drittligisten eine bewegte Phase bevor.
Vertragsverlängerungen wurden vier Mittelfeldspielern angeboten: Yassine Bouchama, Niko Koulis, Charalambos Makridis und Lars Lokotsch. Bisher hat jedoch keiner von ihnen zugesagt. Unterdessen zeigt sich Abwehrspieler Paul Jaeckel, der zuvor einen Verbleib ausgeschlossen hatte, nun offen für eine mögliche Vertragsverlängerung.
Als neuer Cheftrainer hat Thomas Wörle die Nachfolge von Alois Schwartz angetreten. Wörle arbeitete zuvor mit Elias Löder bei der SSV Ulm zusammen – der 23-jährige Mittelfeldspieler gilt nun als eines der Top-Ziele Münsters. Gemeinsam mit Geschäftsführer Ole Kittner und Sportdirektor Jan Uphues arbeitet Wörle daran, die Lücken im Kader zu schließen.
Im Sturm werden die 21-jährigen Maurice Boakye und Mansour Ouro-Tagba als mögliche Neuzugänge geprüft. Bereits verpflichtet wurde mit Mika Stuhlmacher vom SV Meppen ein weiterer Stürmer, der die Offensive verstärken soll.
Nach dem Abstieg muss Preußen Münster mindestens eine Saison in der dritten Liga bestreiten. Nun geht es darum, den Kader final zusammenzustellen – während noch Vertragsentscheidungen ausstehen, werden weitere Neuverpflichtungen erwartet. Wörles Führung und die anstehenden Verstärkungen werden maßgeblich prägen, wie das Team in die kommende Spielzeit startet.






