10 May 2026, 06:17

Rasanter E-Scooter-Flüchtling löst Notbremsung eines Zuges aus – Festnahme mit Drogen und Diebesgut

Eine Bahnschiene verläuft durch eine Stadtstraße mit einem Parkplatz, Strommasten, Bäumen, Gebäuden, Fahrzeugen, Zäunen und Schildern unter einem bewölkten Himmel.

Rasanter E-Scooter-Flüchtling löst Notbremsung eines Zuges aus – Festnahme mit Drogen und Diebesgut

Ein 39-jähriger Mann aus Iserlohn löste eine Notbremsung eines Personenzugs aus, nachdem er vor der Polizei mit einem gestohlenen E-Scooter geflohen war. Der Vorfall ereignete sich, als Beamte ihn wegen illegalen Fahrens auf dem Gehweg kontrollieren wollten. Verletzte gab es zwar nicht, doch der plötzliche Halt des Zugs führte zu kurzen Reisebehinderungen.

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Die Probleme begannen, als der Mann mit dem E-Scooter auf dem Bürgersteig unterwegs war und die Aufforderung der Polizei, anzuhalten, ignorierte. Er beschleunigte, bog auf Privatgelände ab und ließ das Fahrzeug schließlich zurück, bevor er über die Gleise flüchtete. Der herannahende Zugführer entdeckte ihn, betätigte die Hupe und leitete eine Notbremsung ein, um einen Zusammenstoß zu vermeiden.

Nach einer Fahndung fanden die Beamten den Verdächtigen in einem nahegelegenen Gebüsch versteckt. Sie nahmen ihn fest und entdeckten bei ihm mutmaßlich gestohlene Waren sowie Betäubungsmittel. Erste Tests deuteten darauf hin, dass er zum Zeitpunkt der Tat unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen gestanden haben könnte.

Der von ihm benutzte E-Scooter wurde später als gestohlen bestätigt – er war erst am Vortag als vermisst gemeldet worden. Nach der Festnahme konnte der Zug seine Fahrt ohne weitere Verzögerungen fortsetzen.

Dem Mann drohen nun mehrere Anklagepunkte, darunter Gefährdung des Bahnverkehrs, Verkehrsverstöße, Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und Diebstahl. Die Polizei ermittelt weiterhin wegen der bei ihm gefundenen gestohlenen Gegenstände. Der Vorfall wirft Fragen zur öffentlichen Sicherheit und den Risiken rücksichtsloser E-Scooter-Nutzung auf.

Quelle