17 March 2026, 00:17

Regierung greift ein: Spritpreise sollen vor Ostern unter zwei Euro sinken

Diagramm, das die Kraftstoffpreise in den Vereinigten Staaten zeigt, mit zwei Linien: einer blauen Linie, die eine sinkende Preislinie über die Zeit angibt, und einer grünen Linie, die eine steigende Preislinie angibt, beide auf einem weißen Hintergrund.

Regierung greift ein: Spritpreise sollen vor Ostern unter zwei Euro sinken

Die deutsche Regierung ergreift dringend Maßnahmen, um die stark gestiegenen Spritpreise in den Griff zu bekommen. Ein neues, befristetes Gesetz soll die Kosten wieder unter zwei Euro pro Liter drücken und so Entlastung für kämpfende Unternehmen und Autofahrer bringen. Bei zügiger Zustimmung könnten die Regelungen noch vor Ostern in Kraft treten.

Im vergangenen Jahr sind die Spritpreise in Deutschland stark angestiegen und haben Rekordhöhen erreicht. Wie die Deutsche Bahn im März 2026 berichtete, seien die Preise "durch die Decke gegangen" und hätten immer mehr Reisende in die Züge getrieben. Doch für Unternehmen, die auf Kraftstoffe angewiesen sind – wie Busreiseveranstalter oder Fahrschulen –, wird die finanzielle Belastung zunehmend zum Problem.

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Nach dem geplanten Gesetz dürfen Tankstellen die Preise künftig nur noch einmal täglich, und zwar mittags, erhöhen. Preissenkungen bleiben hingegen jederzeit möglich. Ölkonzerne, die sich nicht an die neuen Vorgaben halten, müssen mit Bußgeldern von bis zu 100.000 Euro rechnen.

Eine Regierungskrisenstab überwacht die Lage, doch wie wirksam die Maßnahmen sein werden, bleibt abzuwarten. Die Wirtschaft reagiert bereits: Claudia Jansweidt-Hermann, Inhaberin eines Busreiseunternehmens, hat ihre Preise für 2027 wegen der steigenden Dieselkosten vorerst eingefroren. Lars Rauer, Betreiber einer Fahrschule, plant hingegen, die Gebühren für Fahrschüler zu erhöhen, um die höheren Ausgaben auszugleichen.

Von der Preisspirale unberührt bleiben dagegen Besitzer von Elektroautos und Zugreisende.

Sollte das Gesetz im Eiltempo verabschiedet werden, könnten die Änderungen noch vor den Osterfeiertagen greifen. Gelingt der Vorstoß, würde dies die Belastung für Autofahrer und Unternehmen verringern, die unter den hohen Kosten ächzen. Mit strengen Strafen und täglichen Preisobergrenzen will die Regierung den Markt in den kommenden Monaten stabilisieren.

Quelle