Reizgas-Attacke in Meerbusch: Handyverkauf endet mit brutaler Überraschung
Tobias FischerReizgas-Attacke in Meerbusch: Handyverkauf endet mit brutaler Überraschung
Raubüberfall in Meerbusch: 20-Jähriger mit Reizgas attackiert
Am Montagabend, dem 24. Februar, kam es in Meerbusch zu einem mutmaßlichen Raub. Ein 20-jähriger Ortsansässiger wurde bei einem über eine Online-Handelsplattform vereinbarten Handyverkauf mit Reizgas angegriffen. Die Täter flüchteten mit dem Gerät und ließen das Opfer unverletzt, aber stark verängstigt zurück.
Der Vorfall ereignete sich gegen 21:20 Uhr in der Straße Im Schieb im Stadtteil Lank-Latum. Der 20-Jährige aus Meerbusch hatte sich mit unbekannten Personen getroffen, um sein Smartphone zu verkaufen. Zwei Täter sprühten ihn mit Reizgas an und erbeuteten das Handy, bevor sie in unterschiedliche Richtungen flohen. Schwerwiegende Verletzungen gab es nicht.
Später am Abend, gegen 23:30 Uhr, entdeckten das Opfer und fünf Bekannte einen der mutmaßlichen Räuber an der Bushaltestelle Haus Meer in Büderich. Es kam zu einer Auseinandersetzung, bei der die Gruppe den Verdächtigen nach Angaben schlug und trat. Der 20-Jährige setzte erneut Reizgas ein, das nicht nur den Täter traf, sondern auch seine eigene Mutter und Schwester, die inzwischen am Tatort eingetroffen waren. Der Verdächtige wurde später auf einer Polizeidienststelle zur Blutentnahme vorgeführt und anschließend wieder auf freien Fuß gesetzt.
Die Ermittler suchen weiterhin nach einem zweiten Beteiligten des ursprünglichen Angriffs. Er wird als männlicher Jugendlicher, etwa 17 Jahre alt, mit arabischem Erscheinungsbild beschrieben. Zum Zeitpunkt der Tat trug er hellblaue Jeans, eine schwarze Parajumpers-Jacke und einen Ziegenbart.
Mittlerweile haben beide Seiten gegeneinander Strafanzeige erstattet: Die eine wirft dem anderen schweren Raub vor, die andere Seite erhebt Vorwürfe wegen schwerer Körperverletzung. Die Ermittlungen dauern an.






