Rheinisch-Bergischer Kreis beschließt wegweisenden Schulentwicklungsplan für Berufskollegs bis 2031
Tobias FischerRheinisch-Bergischer Kreis beschließt wegweisenden Schulentwicklungsplan für Berufskollegs bis 2031
Der Kreistag des Rheinisch-Bergischen Kreises hat den ersten Schulentwicklungsplan für Berufskollegs der Region bis 2031 verabschiedet. Das Ziel des Plans ist es, die berufliche Bildung durch die Bewältigung aktueller Herausforderungen und zukünftiger Bedürfnisse zu stärken. Er wurde entwickelt, um das Wachstum der Fachkräfte zu fördern und in der gesamten Region zugängliche Bildungsmöglichkeiten zu sichern.
Der Schulentwicklungsplan bietet eine detaillierte, datengestützte Strategie zur Weiterentwicklung der beruflichen Bildung. Im Mittelpunkt stehen die Steigerung der Attraktivität der Berufsausbildung, die Stärkung der Schulprofile sowie die Förderung der Digitalisierung. Zudem sieht der Plan eine bessere Zusammenarbeit zwischen den Berufskollegs vor und enthält konkrete Maßnahmen zur Umsetzung dieser Ziele.
Herausforderungen wie demografische Veränderungen, sich wandelnde Bildungswege, die digitale Transformation und die Anforderungen des Arbeitsmarktes haben den Plan maßgeblich geprägt. Die Kreisverwaltung wird die vorgeschlagenen Maßnahmen nun weiter ausarbeiten und umsetzen. Regelmäßige Aktualisierungen sollen sicherstellen, dass der Plan sich an veränderte Rahmenbedingungen anpasst.
In einem separaten Beschluss stimmte die Schulkonferenz einstimmig für die Umbenennung der Verbundschule Mitte in Bergisch Gladbach-Refrath. Die Initiative ging von der Schulgemeinschaft aus; die Förderschule trägt künftig den Namen Margot-Friedländer-Schule und ehrt damit die Holocaust-Überlebende.
Der Schulentwicklungsplan gibt der beruflichen Bildung in der Region bis 2031 eine klare Richtung vor. Er zielt darauf ab, ein ausgewogenes Angebot an Bildungsmöglichkeiten zu sichern und die Einrichtungen zukunftsfest aufzustellen. Die Umbenennung in Margot-Friedländer-Schule unterstreicht zudem die Bedeutung historischer und gemeinschaftlicher Werte.






