20 April 2026, 12:18

"Rheinische Post" wird bald größte Tageszeitung Nordrhein-Westfalens sein

Alte deutsche Zeitungsvorderseite vom 13. November 1939 mit der Schlagzeile "Weitpreubliche Zeitung", die eine Gruppe in traditioneller deutscher Tracht in einer feierlichen Umgebung zeigt.

"Rheinische Post" wird bald größte Tageszeitung Nordrhein-Westfalens sein

Die Rheinische Post steht kurz davor, zur größten Tageszeitungsgruppe in Nordrhein-Westfalen zu werden. Dies folgt auf die geplante Übernahme mehrerer westfälischer Zeitungen und ihrer digitalen Plattformen. Die Vereinbarung wurde Anfang März bekannt gegeben und unterstreicht die anhaltende Konsolidierung im Mediensektor.

Die Rheinische Post gab ihre Übernahmepläne für die westfälischen Titel zu Beginn des März bekannt. Sollte der Deal abgeschlossen werden, wird sie damit zum größten Zeitungsverlag der Region nach Auflage.

Deutsche Wettbewerbsbehörden werden jedoch nicht prüfen, wie sich die Übernahme auf die journalistische Vielfalt auswirkt. Das Bundeskartellamt bewertet Fusionen ausschließlich nach ihren Auswirkungen auf Leser- und Werbemärkte. Das bedeutet, dass weitergehende Bedenken hinsichtlich der Medienvielfalt keine Rolle bei der Entscheidung spielen werden.

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Die Übernahme passt in ein größeres Branchenmuster. Immer mehr Verlage schließen sich zu größeren Mediengruppen zusammen, wodurch die Zahl unabhängiger Stimmen im regionalen Journalismus sinkt.

Sobald der Deal finalisiert ist, wird die Rheinische Post den Tageszeitungsmarkt in Nordrhein-Westfalen dominieren. Die Prüfung durch das Kartellamt konzentriert sich allein auf den Wettbewerb, nicht auf die redaktionelle Vielfalt. Die Entwicklung spiegelt einen wachsenden Trend zur Medienkonzentration in ganz Deutschland wider.

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