19 April 2026, 16:17

Rindfleischpreise fallen zum zweiten Mal – doch Verbraucher zahlen weiter drauf

Ein gut organisierter Supermarktboden mit verschiedenen Arten von ordentlich sortiertem Fleisch mit angehängten Preisschildern.

Rindfleischpreise fallen zum zweiten Mal – doch Verbraucher zahlen weiter drauf

Rindfleischpreise geben erneut nach – zweiter Rückgang in Folge

Die Preise für Schlachtrinder sind erneut gesunken und verzeichnen damit den zweiten Rückgang hintereinander. Der Rückgang kommt zustande, da Metzger die Preise drücken und der Fleischabsatz weiterhin schwächelt. Dennoch zahlen Verbraucher für Rindfleisch nach wie vor deutlich mehr als im Vorjahr.

Die aktuellen Verbandsnotierungen zeigen einen Rückgang von 10 Cent pro Kilogramm in allen Rindfleischkategorien. Junge Stiere der Klasse U3 erzielen nun 6,85 Euro/kg, während Tiere der Klasse R3 bei 6,80 Euro/kg liegen. Junge Stiere der Klasse O3 sind auf 6,62 Euro/kg gefallen.

Auch bei Kühen gab es Preissenkungen: Die Klasse O3 liegt nun bei 6,15 Euro/kg, die Klasse R3 bei 6,20 Euro/kg. Der Rückgang folgt auf eine verhaltene Nachfrage im Fleischhandel und den anhaltenden Preisdruck der Metzger, die ihre Kosten senken wollen.

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Trotz der Preissenkungen bleibt Rindfleisch für Verbraucher teuer. In den ersten Juliwochen zahlten Käufer 20,8 % mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Gleichzeitig bleibt das Angebot an Schlachtrindern knapp, und einige Waren sind auf Großhandelsebene weiterhin Mangelware.

Die jüngsten Preisanpassungen spiegeln einen schwierigen Markt für Rindfleischproduzenten wider. Da Metzger auf niedrigere Kosten drängen und die Nachfrage schwächelt, könnten weitere Rückgänge folgen. Die hohen Verbraucherpreise deuten jedoch darauf hin, dass der Einzelhandel die Senkungen nur teilweise weitergibt.

Quelle