Russisches Staatsballett begeistert Hanoi mit magischem Nussknacker
Jonas GüntherRussisches Staatsballett begeistert Hanoi mit magischem Nussknacker
Das Russische Staatsballett kehrte diese Woche mit einer atemberaubenden Aufführung von Der Nussknacker nach Hanoi zurück
Die 1981 gegründete Kompanie ist für ihre präzise Technik und ausdrucksstarke Erzählkunst berühmt. Ihre jüngste Vorstellung im Hồ-Gươm-Opernhaus zog zahlreiche Zuschauer an, die sich auf ein klassisches Weihnachtsballett freuten.
Am 25. März betrat das Ensemble mit Tschaikowskys ikonischer Partitur die Bühne – live begleitet vom Hanoi-Sinfonieorchester. Das Ballett, inspiriert von E. T. A. Hoffmanns Märchen, entführte das Publikum in die magische Reise eines Kindes durch eine Welt aus tanzenden Schneeflocken und Zuckerfee. Die Tänzer meisterten anspruchsvolle Choreografien mit makelloser Präzision.
Die Inszenierung präsentierte den unverwechselbaren Stil der Truppe: strukturierte Choreografie, prunkvolle Kostüme und opulente Bühnengestaltung. Jede Bewegung harmonierte nahtlos mit der Musik und schuf ein Erlebnis, das Augen und Ohren gleichermaßen begeisterte. Das Russische Staatsballett, das bereits in über 40 Ländern gastierte, brachte seine gefeierte Kunst erneut nach Vietnam.
Den Abschluss des Besuchs bilden Romeo und Julia am 26. und 27. März, vertont mit Prokofjews dramatischer Musik. Diese Rückkehr unterstreicht die anhaltende Beliebtheit des russischen Balletts in der Region und festigt die kulturellen Bande zwischen beiden Nationen.
Die Aufführung bestätigte einmal mehr den Ruf des Ensembles als Spitzenvertreter des klassischen Tanzes. Mit zwei weiteren Vorstellungen haben Zuschauer in Hanoi noch Gelegenheit, Weltklasse-Ballett zu erleben. Die Tournee steht zudem für den fortwährenden kulturellen Austausch zwischen Russland und Vietnam durch die Kunst.






