14 April 2026, 04:16

RVK startet Bau des größten Wasserstoff-Busdepots Europas in Bergisch Gladbach

Ein grüner Elektrobus steht auf der Straße vor einem Gebäude mit einer Wand im Hintergrund, die wie ein Energiespeicherkraftwerk aussieht.

RVK startet Bau des größten Wasserstoff-Busdepots Europas in Bergisch Gladbach

Die Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) hat in Bergisch Gladbach-Moitzfeld mit dem Bau ihres Green Mobility Depots begonnen. Das Projekt markiert einen wichtigen Schritt hin zu einem klimaneutralen Nahverkehr im Rheinisch-Bergischen Kreis. Nach seiner Fertigstellung wird der Standort die größte Wasserstoffbusflotte Europas beherbergen – ergänzt durch batteriebetriebene Fahrzeuge.

Mit der Erteilung der Baugenehmigung durch die Stadt Bergisch Gladbach ist das Vorhaben nun in eine entscheidende Phase getreten. Dr. Marcel Frank, Geschäftsführer der RVK, bezeichnete dies als den Start der Umsetzungsphase.

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Das Green Mobility Depot wird als Drehscheibe für emissionsfreie Fahrzeuge dienen. Dazu gehört eine Wasserstofftankstelle mit einem vor Ort betriebenen Elektrolyseur zur Produktion von grünem Wasserstoff. Diese Infrastruktur stellt sicher, dass die Busse mit lokal erzeugter, erneuerbarer Energie betrieben werden.

Die RVK plant, ihre Wasserstoffbusflotte bis Ende 2025 auf 160 Fahrzeuge auszubauen. Parallel dazu werden auch batterieelektrische Busse vom Depot aus eingesetzt. Das Unternehmen strebt an, bis 2030 den gesamten Verkehrsbetrieb komplett emissionsfrei zu gestalten.

Das Projekt dient als Leuchtturmprojekt für nachhaltige Mobilität und kombiniert Wasserstoff- mit Batterietechnologie, um die CO₂-Emissionen im ÖPNV deutlich zu reduzieren. Mit dem Green Mobility Depot will die RVK ihr Ziel, innerhalb der nächsten sechs Jahre eine vollständige emissionsfreie Mobilität zu erreichen, entscheidend vorantreiben. Die vor Ort produzierte Wasserstoffinfrastruktur wird die nach Unternehmensangaben größte Wasserstoffbusflotte Europas antreiben. Nach Abschluss des Projekts stehen der Region damit deutlich sauberere Verkehrsoptionen zur Verfügung.

Quelle