Schulausschuss ignoriert betroffene Gemeinden – Fraktion fordert Nachbesserung
Ida KönigSchulausschuss ignoriert betroffene Gemeinden – Fraktion fordert Nachbesserung
Iris Preuß-Buchholz, Vorsitzende ihrer Fraktion und bildungspolitische Sprecherin, hat auf eine verpasste Chance in den jüngsten Beratungen des Schulausschusses hingewiesen. Sie räumt ein, dass es den Ratsfraktionen nicht gelungen ist, rechtzeitig eine Sitzungspause einzuberufen – betroffene Schulgemeinden hatten dadurch keine Möglichkeit, sich zu äußern.
Preuß-Buchholz hatte an der Sitzung des Schulausschusses aufgrund einer vorherigen Verpflichtung nicht teilnehmen können. Dennoch betonte sie, dass rechtlich durchaus eine Pause hätte angesetzt werden können, um den Schulvertreterinnen und -vertretern Gehör zu verschaffen.
Sie zeigte sich überrascht, dass den Betroffenen während der Sitzung kein Rederecht eingeräumt wurde. Als Reaktion darauf plant ihre Fraktion, im Juni eine Pause im Schulausschuss zu beantragen, um sicherzustellen, dass ihre Anliegen gehört werden. Zudem werden persönliche Gespräche organisiert, um die Thematik direkt anzugehen.
Preuß-Buchholz unterstrich, wie wichtig es sei, die Stimmen der Betroffenen anzuhören, bevor schwierige Entscheidungen getroffen werden. Sie forderte ein klares politisches Signal, um das Versäumnis zu korrigieren und künftig für eine angemessene Einbindung zu sorgen.
Der Antrag auf eine Sitzungspause im Juni zielt darauf ab, den Schulgemeinden eine Plattform zu geben. Preuß-Buchholz ist überzeugt, dass dieser Schritt dazu beiträgt, die Situation zu bereinigen und ihre Standpunkte angemessen zu berücksichtigen. Der Vorstoß folgt auf Kritik an der bisherigen Vorgehensweise des Ausschusses.






