10 May 2026, 00:20

Selfie auf dem Zug endet mit lebensgefährlichem Stromschlag am Kölner Hauptbahnhof

Amerikanische Eisenbahnszene mit einer Dampflok auf Schienen umgeben von Menschen, Gebäuden, Rauch, Höhen und Himmel, beschriftet "Lightning Express Trains Leaving the Junction" unten.

Selfie auf dem Zug endet mit lebensgefährlichem Stromschlag am Kölner Hauptbahnhof

Schwerverletzter nach Stromschlag: Mann erleidet lebensgefährliche Verbrennungen bei Selfie auf Zug

Ein 25-jähriger Mann hat am Sonntagabend am Kölner Hauptbahnhof lebensbedrohliche Verbrennungen erlitten, nachdem ihn ein Lichtbogen getroffen hatte, während er ein Selfie in einem Zug machte. Der Verletzte wurde mit schweren Verletzungen von Rettungskräften ins Krankenhaus gebracht.

Der Vorfall ereignete sich gegen 16:50 Uhr auf Gleis 4. Der Mann stand in einem haltenden Regionalexpress (RE 1), als es zu einer elektrischen Entladung kam. Er stürzte mit kritischen Verletzungen auf den Bahnsteig und wurde umgehend medizinisch versorgt.

Die Bahnstrecke musste für etwa 40 Minuten gesperrt werden und wurde erst gegen 17:30 Uhr wieder freigegeben. Durch die Störung kam es bei 24 Zügen zu Verspätungen von insgesamt 261 Minuten. Drei Verbindungen wurden umgeleitet, drei weitere teilweise oder vollständig gestrichen.

Die Bundespolizei bittet Zeugen, sich zu melden, und bietet Betroffenen Unterstützung an. Gleichzeitig warnen die Behörden vor den extremen Gefahren von Bahnstrom – insbesondere beim Fotografieren oder bei leichtsinnigem Verhalten in der Nähe der Gleise.

Der Mann befindet sich weiterhin mit schweren Verbrennungen im Krankenhaus. Die Polizei ermittelt noch zu den genauen Umständen des Unfalls. Der Vorfall unterstreicht die Risiken von unvorsichtigem Verhalten im Bereich der Bahninfrastruktur.

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