05 June 2026, 17:37

Solingen gedenkt der Opfer der Novemberpogrome 1938 mit Trauermarsch und Stadtrundgang

November 9th: Commemoration of the Victims of the November Pogroms 1938

Solingen gedenkt der Opfer der Novemberpogrome 1938 mit Trauermarsch und Stadtrundgang

Gedenkveranstaltungen für die Opfer der Novemberpogrome 1938 finden diese Woche in Solingen statt

In dieser Woche wird in Solingen der Opfer der Novemberpogrome von 1938 gedacht. Die von lokalen Initiativen organisierte Veranstaltung umfasst Reden, einen Trauermarsch sowie am Folgetag eine geführte Stadtrundgang.

Die Gedenkfeier beginnt am Donnerstag, dem 9. November, um 13:30 Uhr im oberen Hof des Schwertstraße-Gymnasiums. Dort werden Bürgermeister Tim Kurzbach und Leonid Goldberg, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Wuppertal, zu den Anwesenden sprechen. Anschließend leitet Rabbiner Chaim Kornblum ein Gebet, das den ersten Teil der Veranstaltung beschließt.

Es folgt ein feierlicher Trauermarsch vom Gymnasium zur Solinger Stadtkirche. Dort erwartet die Besucher ein Programm mit Auftritten des Chors The Voices, von Superintendentin Dr. Ilka Werner, dem Solinger Jugendrat sowie der Weiße-Rose-Gruppe der Geschwister-Scholl-Schule.

Am darauffolgenden Tag, Freitag, dem 10. November, führt Armin Schulte vom Stadtarchiv um 15:00 Uhr einen kostenlosen Rundgang unter dem Titel Jüdisches Leben in Solingen durch. Die Route beleuchtet die Geschichte der jüdischen Gemeinde – von ihren Anfängen bis in die Zeit des Nationalsozialismus. Stationen sind unter anderem das ehemalige Kaufhaus Kaufhof, der Fronhof, die Malteserstraße und der Bunker in der Nähe der Schwertstraße-Schule.

Die Veranstaltungen werden vom Bündnis für Toleranz und Zivilcourage in Zusammenarbeit mit der Jüdischen Gemeinde Wuppertal, dem Solinger Jugendrat und der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen organisiert.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Gedenkfeier ehrt die Opfer der Gewalt von 1938. Der Stadtrundgang bietet die Möglichkeit, die jüdische Geschichte der Stadt kostenlos zu erkunden. Beide Veranstaltungen dienen dem Gedenken an die Vergangenheit und der Förderung von Verständigung.

Quelle