Solinger Bürger besuchen Friedensdorf International und stärken jahrzehntelange Partnerschaft
Jonas GüntherSolinger Bürger besuchen Friedensdorf International und stärken jahrzehntelange Partnerschaft
Eine Gruppe von zwölf Solinger Bürgerinnen und Bürgern besuchte vergangenen Samstag das Friedensdorf International im Oberhausener Stadtteil Schmachtendorf. Die Reise unterstrich die langjährige Verbindung zwischen der Stadt und der NGO, die seit 1967 besteht.
Der Verein Friedensdorf hat tiefe Wurzeln in Solingen. Erster Vorsitzender war der lokale Politiker Bernd Paßmann. Im Laufe der Jahre haben die Beiträge der Stadt spürbare Spuren hinterlassen – so finanzierte Solingen 2013 und 2014 den Bau zweier ländlicher Kliniken in Kambodscha.
Auch vor der eigenen Haustür ist die Organisation präsent: Ihr Verkaufsstand ist seit Jahren fester Bestandteil der Solinger Weihnachtsmärkte in der Adventszeit. Die beiden Unternehmer Dragana und Mirko Novakovic aus Solingen spielen dabei eine zentrale Rolle – drei Jahre in Folge verdoppelten sie die Standerträge. 2022 kamen so zusätzliche 9.320 Euro zusammen.
Doch die Unterstützung geht über Spendenaktionen hinaus: Der Solinger Fotograf Uli Preuss wirbt aktiv für die Arbeit des Friedensdorfs. Derweil organisiert das Deutsche Rote Kreuz in Solingen seit 2006 Transporte und medizinische Überstellungen für die jungen Patientinnen und Patienten der NGO. Allein in diesem Monat erhielten fünf Kinder aus dem Projekt eine Behandlung in der Stadt. Während des jüngsten Besuchs führte der langjährige NGO-Mitarbeiter Wolfgang Mertens die Delegation durch die Einrichtung in Oberhausen.
Der Besuch steht symbolisch für die anhaltende Partnerschaft zwischen Solingen und dem Friedensdorf. Finanzielle Hilfen, medizinische Unterstützung und lokales Engagement festigen die Verbindung – die Arbeit der Organisation bleibt ein sichtbarer und wertgeschätzter Teil der Gemeinschaft.






