Spektakuläre Verfolgungsjagd in Moers endet mit Überschlag und Festnahme
Tobias FischerSpektakuläre Verfolgungsjagd in Moers endet mit Überschlag und Festnahme
24-Jähriger nach spektakulärer Verfolgungsjagd in Moers unter Ermittlung
Ein 24-jähriger Mann steht unter Ermittlung, nachdem eine rasante Verfolgungsjagd in Moers mit einem dramatischen Unfall endete. Der Vorfall begann, als Zivilfahnder auf der Düsseldorfer Straße einen gestohlenen Ford Fiesta entdeckten, der gefährlich unterwegs war. Die Polizei hat inzwischen umfassende Ermittlungen wegen des Autodiebstahls und des Verhaltens des Verdächtigen eingeleitet.
Die Verfolgung nahm ihren Lauf, als Beamte der Verkehrsabteilung 22 der Duisburger Polizei bemerkten, wie der Ford Fiesta andere Fahrzeuge mit überhöhter Geschwindigkeit überholte. Das Auto war zuvor aus Moers-Asberg als gestohlen gemeldet worden – inklusive der Kennzeichen. Die Polizisten nahmen sofort die Verfolgung auf, doch der Fahrer weigerte sich zu stoppen, beschleunigte stattdessen und setzte so andere Verkehrsteilnehmer einer erheblichen Gefahr aus.
An einer roten Ampel gelang es den Fahndern schließlich, den Fahrer zum Anhalten zu zwingen. Doch bevor sie ihn festnehmen konnten, gab der 24-Jährige erneut Gas, verlor kurz darauf die Kontrolle über den Wagen. Das Fahrzeug überschlug sich an der Friedrich-Wilhelm-Platz und blieb auf dem Dach liegen, wobei der Fahrer eingeklemmt wurde. Streifenbeamte trafen wenig später ein, befreiten den Mann und stellten fest, dass er unverletzt blieb.
Der Verdächtige wurde in Gewahrsam genommen, verweigerte dort jedoch einen freiwilligen Alkoholtest. Stattdessen wurde eine Blutprobe entnommen. Die Staatsanwaltschaft Kleve, Zweigstelle Moers, hat inzwischen einen Haftbefehl beantragt. Unterdessen untersucht die Kriminalinspektion des Polizeikreis Wesel den Autodiebstahl, unterstützt von der Kriminalwache 36 der Duisburger Polizei.
Die Ermittlungen dauern an, wobei sich die Behörden sowohl auf das gestohlene Fahrzeug als auch auf die rücksichtslose Fahrweise des Verdächtigen konzentrieren. Im Falle einer Verurteilung drohen dem 24-Jährigen schwere Vorwürfe wegen Diebstahls, gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Widerstands gegen die Staatsgewalt. Bislang haben die Behörden keine weiteren Angaben zur Identität des Mannes oder möglichen Motiven gemacht.






