14 April 2026, 06:18

SV Millingen geht als erster Rheinberger Verein gegen Gewalt im Sport voran

Drei Personen in Feuerbekämpfungsausrüstung stehen zusammen in einem Raum mit Rohren, einer Tasche und Maschinen im Hintergrund.

SV Millingen geht als erster Rheinberger Verein gegen Gewalt im Sport voran

SV Millingen ist erster Verein in Rheinberg, der sich Sicherheitsbündnis gegen Gewalt im Sport anschließt

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Der SV Millingen ist der erste Verein in Rheinberg, der sich einer neuen Sicherheitsallianz gegen Gewalt im Sport angeschlossen hat. Die vom Kreissportbund Wesel ins Leben gerufene Initiative zielt darauf ab, sexuelle und interpersonelle Gewalt vorzubeugen und zu bekämpfen. Sechs Vereine aus dem Kreis erhielten während der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen des Verbandes ihre Mitgliedsurkunden.

Die Zertifikate wurden von Stefan Klett, dem Präsidenten des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen, überreicht. Neben dem SV Millingen traten fünf weitere Vereine aus dem Kreis Wesel offiziell dem Bündnis bei. Damit unterstreichen die Verantwortlichen ihren gemeinsamen Einsatz für höhere Sicherheitsstandards in lokalen Sportorganisationen.

Grundlage der Initiative ist ein detailliertes Sicherheitkonzept, das von Angelika Glanz und Katrin Schunke entwickelt wurde. Das Rahmenwerk sieht Ansprechpartner auf mehreren Ebenen vor: für die Stadt Rheinberg, den Kreis Wesel, den Kreissportbund sowie den Landessportbund NRW. Angelika Glanz steht dem SV Millingen dabei als direkte Kontaktperson zur Verfügung.

Ulrich Glanz, Vorsitzender des SV Millingen, äußerte die Hoffnung, dass sich weitere Vereine dem Beispiel anschließen werden. Im Mittelpunkt des Bündnisses steht die Schaffung eines sicheren Umfelds für Sportlerinnen, Sportler und Mitglieder. Die Mitgliedsurkunden wurden im Rahmen einer Jubiläumsveranstaltung des Kreissportbundes überreicht. Mit dem neuen Sicherheitkonzept verfügen die teilnehmenden Vereine nun über klarere Handlungsrichtlinien im Umgang mit Gewaltfällen. Die Initiative setzt damit ein Zeichen für andere Organisationen in der Region.

Quelle