Thomas Rachel wird neuer Religionsfreiheits-Beauftragter der Bundesregierung
Lotta MüllerThomas Rachel wird neuer Religionsfreiheits-Beauftragter der Bundesregierung
Thomas Rachel hat ein neues Amt als Beauftragter der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit übernommen. Seine Ernennung, die im Mai 2025 bekannt gegeben wurde, krönt eine lange Karriere in Politik und öffentlichem Dienst. Die Position ist das Ergebnis jahrzehntelanger Tätigkeit in Regierung, religiösen Organisationen und Wirtschaftspolitik.
Rachel zog 1994 erstmals in den Deutschen Bundestag ein. Vor seiner politischen Laufbahn arbeitete er von 1992 bis 2004 für den Wirtschaftsverein Stahl in Düsseldorf.
Von 2005 bis 2021 war er Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung. In dieser Zeit trat er 2006 zudem dem Kuratorium der Leo-Baeck-Stiftung bei – ein Amt, das er bis heute innehat.
2015 wurde Rachel Mitglied im Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland. Fünf Jahre später übernahm er Verantwortung im Ausschuss für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, wo er als Sprecher der CDU/CSU-Fraktion für Kirchen und Religionsgemeinschaften fungierte. Zwischen 2021 und 2025 war er stellvertretendes Mitglied im Auswärtigen Ausschuss, bevor er 2025 zum vollwertigen Mitglied wurde.
Zuletzt schloss er sich 2024 dem Kuratorium der Hermann-Kunst-Stiftung zur Förderung der neutestamentlichen Forschung an.
Rachels neue Rolle als Beauftragter für Religions- und Weltanschauungsfreiheit baut auf seinen Erfahrungen in Politik und kirchlichen Angelegenheiten auf. Sein Werdegang umfasst hochrangige Regierungspositionen, Kirchenverwaltung und Wirtschaftspolitik. Die Ernennung spiegelt sein langjähriges Engagement für Fragen des Glaubens und des öffentlichen Lebens wider.






