Vater riskiert mit 170 km/h in 80er-Zone das Leben seiner drei Kinder
Tobias FischerVater riskiert mit 170 km/h in 80er-Zone das Leben seiner drei Kinder
Ein belgischer Vater ist mit einer hohen Geldstrafe belegt worden, nachdem er auf einer deutschen Autobahn mit mehr als der doppelten erlaubten Geschwindigkeit unterwegs war. Der Mann wurde auf der A40 bei Wachtendonk in einer 80er-Zone mit 170 km/h geblitzt. Seine Familie, darunter drei kleine Kinder, saß zum Zeitpunkt der Kontrollfahrt mit im Auto.
Ein ziviler Polizeistreifenwagen hatte den Verstoß bei der Verkehrsüberwachung registriert. Die Beamten stoppten den leistungsstarken Mercedes, nachdem sie die extreme Geschwindigkeit gemessen hatten. Im Fahrzeug befanden sich der Fahrer, seine Ehefrau sowie ihre drei Kinder im Alter zwischen einem und fünf Jahren.
Das Gericht verhängte eine Strafe von 700 Euro sowie ein dreimonatiges Fahrverbot. Die Behörden verwiesen auf die erhebliche Gefahr, die von einer derart rücksichtslosen Fahrweise ausgeht – insbesondere, wenn junge Mitfahrer an Bord sind.
Der Fahrer muss nun mit einem vorübergehenden Entzug seines Führerscheins und einer finanziellen Sanktion rechnen. Der Fall unterstreicht die Risiken von Raserei, vor allem bei der Beförderung schutzbedürftiger Passagiere. Die Polizei kontrolliert weiterhin gezielt Gefahrenstellen, um ähnliche Verstöße zu ahnden.






