29 April 2026, 18:20

Vier Tage ohne Busse und Bahnen: Rheinbahn stellt Verkehr nach Warnstreik ein

Ein Bild mit Fotos von Menschen, Zügen und anderen Gegenständen sowie dem Text "Der Zug, der nie aufhört - so funktioniert das ständige Transportsystem".

Vier Tage ohne Busse und Bahnen: Rheinbahn stellt Verkehr nach Warnstreik ein

Rheinbahn stellt Bus- und Straßenbahnverkehr in der Landeshauptstadt vier Tage lang fast komplett ein

Die Rheinbahn hat ihren Bus- und Straßenbahnverkehr in der Landeshauptstadt nahezu vollständig für vier Tage eingestellt. Der Ausfall folgte auf einen Warnstreik, den die Gewerkschaft Verdi in den Werkstätten des Unternehmens ausrief. Obwohl nur das Werkstattpersonal die Arbeit niederlegte, schickte der Verkehrsbetreiber auch die Fahrer nach Hause.

Der Streik begann, als Verdi-Mitglieder in den Instandhaltungswerkstätten der Rheinbahn die Arbeit einstellten. Die Gewerkschaft hatte zu Arbeitskampfmaßnahmen aufgerufen, doch die Fahrer selbst beteiligten sich nicht an dem Ausstand.

Trotzdem entschied sich die Rheinbahn, fast das gesamte Netz lahmzulegen. Als Begründung führte das Unternehmen Sicherheitsbedenken an. Verdi zeigte sich überrascht und bezeichnete die Maßnahme als unnötig und unverhältnismäßig.

Die Gewerkschaft warf dem Unternehmen vor, Sicherheitsargumente nur als Vorwand für die Einstellung des Betriebs zu nutzen. Nach vier Tagen kehrten die Werkstattmitarbeiter an ihre Arbeitsplätze zurück, sodass der Verkehr schrittweise wieder aufgenommen werden konnte.

Die viertägige Unterbrechung ließ Fahrgäste ohne den Großteil der Bus- und Straßenbahnverbindungen zurück. Die Rheinbahn beharrte darauf, dass Sicherheitsrisiken durch den Streik die Entscheidung erzwungen hätten. Verdi hingegen bestand darauf, dass die Reaktion des Unternehmens über das durch die Arbeitskampfmaßnahmen gebotene Maß hinausging.

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