Volljährig mit Behinderung: Was ändert sich ab 18 wirklich?
Mit 18 wird man volljährig – und damit ändert sich viel: Plötzlich trägt man die volle Verantwortung für eigene Entscheidungen. Für junge Menschen mit Behinderung wirft dieser Übergang oft besondere Fragen zu Rechten und dem Alltag auf. Um hier Klarheit zu schaffen, veranstaltet die Stadtbibliothek Solingen am Dienstag, 29. August, um 17:00 Uhr eine kostenlose Informationsveranstaltung.
Unter dem Titel «Volljährig werden mit Behinderung» werden die wichtigsten Veränderungen erklärt, die mit der Volljährigkeit einhergehen. Ab 18 darf man etwa Verträge unterschreiben, den Führerschein beantragen oder heiraten. Doch wie wirken sich diese Neuerungen konkret auf Menschen mit Behinderung aus? Darum geht es bei der Veranstaltung.
Als Referentin wird Cornelia Otto sprechen, die Leiterin des Amts für Betreuungswesen der Stadt Solingen. Unterstützt wird sie von Monika Wolter und Marco Roth von KoKoBe Solingen, einer Einrichtung, die Menschen mit Behinderung begleitet. Die Expert:innen beleuchten praktische Aspekte der Selbstständigkeit, rechtliche Rahmenbedingungen und mögliche Hilfsangebote.
Eine Anmeldung oder Eintrittskarten sind nicht erforderlich. Wer im Vorfeld Fragen hat, kann sich an die Behindertenbeauftragte der Stadt, Aldona Gonzalez Thimm, wenden – per E-Mail an [email protected] oder telefonisch unter 0212 / 290-5281.
Die Veranstaltung bietet eine gute Gelegenheit, sich über die rechtlichen und praktischen Schritte beim Erreichen der Volljährigkeit zu informieren. Sie findet am 29. August in der Stadtbibliothek Solingen statt und richtet sich an junge Erwachsene, Angehörige und Betreuungspersonen. Die Organisator:innen laden alle Interessierten ein, sich über diesen wichtigen Lebensabschnitt zu informieren – kostenlos und ohne Barrieren.






