Von Archimedes bis zum Hund als Alarmanlage: Die skurrilsten Geschichten des Alltags
Tobias FischerVon Archimedes bis zum Hund als Alarmanlage: Die skurrilsten Geschichten des Alltags
Eine Reihe kurioser Geschichten ist ans Licht gekommen – von verschollenen historischen Schätzen bis hin zu ungewöhnlichen Steuererklärungen. Darunter: ein Journalist, der seltsame Begegnungen schildert, ein Schweizer, der seinen Hund als Sicherheitsaufwand absetzen wollte, und ein französischer Historiker, der ein verstecktes Manuskript von Archimedes entdeckte. Diese skurrilen Ereignisse zeigen, wie überraschend der Alltag sein kann.
Im Jahr 2021 machte der französische Historiker Victor Gysembergh in der Bibliothek von Blois einen bemerkenswerten Fund: ein bisher unbekanntes Manuskript von Archimedes, geschrieben auf Pergament. Die Echtheit wurde durch Radiocarbon-Datierung (1297–1307 n. Chr.) und multispektrale Analysen bestätigt. Erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurde der Fund am 7. Dezember 2021 in der Französischen Nationalversammlung.
Ein Schweizer Steuerberater berichtete von einem Fall, in dem ein Mann versuchte, seinen Hund als betrieblichen Sicherheitsaufwand von der Steuer abzusetzen. Der Besitzer argumentierte, das Tier diene als Alarmanlage, da es bei Eindringlingen anschlage. Die Behörden lehnten den Antrag jedoch ab – sein finanzielles Vorhaben blieb erfolglos.
Unterdessen teilte ein Journalist zwei eigenartige Anekdoten. Erstens: Er nahm einst an einer Pressekonferenz mit dem ehemaligen spanischen König Juan Carlos I. teil, kann sich aber weder an das Ereignis noch an den Grund seiner Anwesenheit erinnern. Zweitens: In seinem Büro lebt ein winziger Pudel-Doppeltgänger namens Snoopy, der – trotz mangelnder Eignung als Alarmsystem – weiterhin kein abzugsfähiger Posten ist.
Der Journalist erwähnte zudem einen Freund, einen Strafverteidiger, der seinen Berufsalltag als "Eintritt in Franz Kafkas Gehirn" beschreibt. An anderer Stelle soll ein Mann beim Gassigehen sein Revier markiert haben – indem er an die Stoßstangen geparkter Autos urinierte.
Der ehemalige US-Präsident Donald Trump bestellte einst im Großformat Schuhe der Marke Florsheim für das Weiße Haus – ohne die Größen zu prüfen. Senator Marco Rubio erhielt daraufhin lächerlich übergroße Slipper, denn das Geschenk abzulehnen schien keine Option zu sein.
Während das Archimedes-Manuskript nun als gesicherte historische Entdeckung gilt, bleibt die Schweizer Steuerbehörde bei ihrer Haltung zu tierischen Betriebsausgaben. Die vergessene königliche Begegnung des Journalisten und die kafkaesken juristischen Fälle seines Kollegen bleiben rätselhafte Kuriositäten. Und Rubios Schuhe? Sie dienen als bleibende Erinnerung an eine ungewöhnliche präsidiale Marotte.






