04 April 2026, 00:38

Wuppertal tanzt gegen Gewalt an Frauen – ein starkes Zeichen mit rotem Tuch

Eine Frau in einem grünen T-Shirt steht bei einer Demonstration und hölt ein weißes Schild, mit vielen anderen Menschen hinter ihr.

Wuppertal tanzt gegen Gewalt an Frauen – ein starkes Zeichen mit rotem Tuch

Wuppertal positioniert sich mit Nachdruck gegen Gewalt an Frauen und schließt sich damit der globalen Bewegung One Billion Rising an. Am Donnerstag lenkte ein Flashmob auf dem Johannes-Rau-Platz die Aufmerksamkeit auf das Thema – die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schwenkten im Gleichklang rote Tücher. Gleichzeitig bleibt das Frauenhaus der Stadt das ganze Jahr über voll belegt, was den anhaltenden Bedarf an Unterstützung unterstreicht.

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Die Aktion fand einen Tag vor dem offiziellen Termin statt, um lokale Schulklassen einzubinden. Allein in Wuppertal wurden 2025 fast 1.000 Fälle häuslicher Gewalt registriert, wobei Frauen mit großem Abstand die Mehrheit der Opfer stellen. Die diesjährige Veranstaltung reiht sich ein in bundesweite Aktivitäten: Seit 2021 beteiligen sich regelmäßig rund 150 Städte und Gemeinden an der Kampagne.

Auf dem Platz tanzten die Demonstrantinnen und Demonstranten im Rhythmus der Musik und hielten rote Stoffe hoch – ein Symbol des Widerstands gegen geschlechtsspezifische Gewalt. Die Kundgebung folgte damit einem Muster, das deutschlandweit zu beobachten ist, wenn sich Communities jährlich zusammenschließen, um Veränderung zu fordern. Das Wuppertaler Frauenhaus hingegen ist 2025 durchgehend ausgelastet, was den anhaltend hohen Bedarf an Schutzräumen widerspiegelt.

Der Flashmob unterstrich das Engagement der Stadt im Kampf gegen Gewalt an Frauen. Angesichts der weiterhin hohen Fallzahlen häuslicher Gewalt hoffen die Organisatorinnen und Organisatoren, dass die Aktion das Bewusstsein schärft und weitere Maßnahmen anstoßen wird. Wuppertals Teilnahme verstärkt die wachsende Zahl deutscher Kommunen, die sich solidarisch mit der globalen Bewegung zeigen.

AKTUALISIERUNG

Wuppertal's Feminist Momentum Continues with Women's Strike

Wuppertal's anti-violence activism has expanded beyond the One Billion Rising flashmob. On 9 March 2026, the city saw a Women's Strike under the slogan 'We are not available', targeting patriarchal systems and unequal pay. Key developments include:

  • The protest highlighted care work devaluation and systemic violence against women.
  • A 'Picknick statt Patriarchat' demonstration occurred at Von-der-Heydt-Platz, showing sustained public engagement.
  • This follows the February 13 flashmob, reinforcing Wuppertal's role in Germany's feminist movement.