02 April 2026, 12:22

Aprilscherze 2024: Von Denkmal-Baustellen bis zum Feuerwehrpferd in Deutschland

Ein Blatt mit Text und einer Zeichnung eines prächtigen, fantastischen Gebäudes, das als Nachtansicht der königlichen Feuerwerke im St. James's Green Park dargestellt ist, wobei der rechte Flügel in Flammen steht.

Aprilscherze 2024: Von Denkmal-Baustellen bis zum Feuerwehrpferd in Deutschland

Aprilscherze brachten dieses Jahr eine Welle humorvoller Ankündigungen in ganz Deutschland

Von historischen Baudenkmälern bis hin zu Wein-Spas – lokale Persönlichkeiten und Organisationen überboten sich mit kreativen Streichen. Die Scherze reichten von skurrilen Neuerungen bis zu überraschenden Karrierewechseln – alles natürlich mit Augenzwinkern.

In Mainz erklärte der neu ernannte Baudezernent Ludwig Holle (CDU), die zahlreichen Baustellen der Stadt würden künftig als historische Denkmäler unter Schutz gestellt. Zu den "geschützten" Bauwerken zählte er auch bekannte Wahrzeichen wie das Mainzer Rathaus und das Gutenberg-Museum – eine humorvolle Anspielung auf die anhaltenden Debatten über die Stadtentwicklung.

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Unterdessen präsentierte die Freiwillige Feuerwehr Ahrweiler ihr neuestes "Einsatzfahrzeug": ein Feuerwehrpferd. Die ungewöhnliche Ergänzung sorgte für Heiterkeit, doch ein echter vierbeiniger Löschtrupp bleibt vorerst Fiktion.

Auch die Weinregionen machten mit. Schloss Vollrads im Rheingau kündigte ein luxuriöses Wein-Spa an – mit temperaturkontrollierten Vinotherapie-Räumen, angelehnt an die Lagerbedingungen hochwertiger Rieslinge. In der Nähe behauptete ein Winzer im Ahrtal, einen Rotwein-Wirbelpool erfunden zu haben, während Oestrich-Winkel scherzhaft als künftiger Wellness-Hotspot mit "Hydro-Vinotherapie" beworben wurde.

Mainz hatte ebenfalls seinen Anteil an scherzhaften Überraschungen: Peter, ein bekannter Metzger, tauschte vorübergehend sein Schlachtermesser gegen eine Kochmütze und ernannte sich selbst zum neuen Chefkoch des Fußballclubs Mainz 05. Selbst die Politik blieb nicht verschont: Der FDP-Politiker Thomas A. Klann inszenierte seinen dramatischen Rücktritt – nur um am nächsten Tag zu verraten, dass es sich um einen Aprilscherz handelte.

Keiner der Streiche – von Wein-Spas bis zu denkmalgeschützten Baustellen – wird tatsächlich umgesetzt. Die Ankündigungen dienten allein der Unterhaltung, ohne dass konkrete Pläne oder Kooperationen dahinterstehen. Doch sie brachten der Region ein paar Lacher, bevor der Alltag wieder Einkehr hielt.

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