Arnsberg und Meschede starten gemeinsame Jugendkunstschule ohne festen Standort
Jonas GüntherArnsberg und Meschede starten gemeinsame Jugendkunstschule ohne festen Standort
Arnsberg und Meschede gründen gemeinsame Jugendkunstschule
Arnsberg und Meschede arbeiten künftig zusammen, um eine kommunenübergreifende Jugendkunstschule ins Leben zu rufen. Das neue Projekt soll die kulturelle Bildung in der Region ausbauen – unterstützt vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. Beide Städte übernehmen jeweils ein Drittel der Kosten und unterstreichen damit ihr Engagement für die Initiative.
Die Jugendkunstschule wird keinen festen Standort haben. Stattdessen setzt sie auf dezentrale Kulturarbeit mit Jugendlichen und vernetzt lokale Künstler:innen. Eine zentrale Rolle spielt dabei das Kunstmobil (KUMO), das ein 30-stündiges Programm zur kulturellen Teilhabe für Kinder und Jugendliche in beiden Städten anbieten wird.
Die Aufbauphase des Projekts wird von der Jugendkunstschule kunsthaus alte muhle e.V. aus Schmallenberg geleitet, mit Beate Herrmann an der Spitze. Für die lokale Koordination wurden Kirsten Minkel und Anne Wiegel gewonnen. Ihr Ziel ist es, ein gemeinsames Bildungsprogramm für Arnsberg, Meschede und die benachbarte Stadt Sundern zu entwickeln.
Noch in diesem Jahr starten die Vernetzungsaktivitäten für Künstler:innen. Ab 2025 sollen erste kulturelle Angebote auf Basis eines pädagogischen Konzepts entstehen – darunter Workshops, lokale Einrichtungen und Kooperationen mit regionalen Künstler:innen.
Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft Nordrhein-Westfalens fördert das Projekt für drei Jahre. Künstler:innen aus Arnsberg, Meschede und Sundern, die mitwirken möchten, können sich an die Jugendkunstschule kunsthaus alte muhle e.V. wenden.
Die neue Jugendkunstschule schafft erweiterte Zugänge zu kultureller Bildung in der Region. Ab 2025 profitieren Kinder und Jugendliche von dezentralen Workshops und kreativen Programmen. Der Erfolg des Projekts hängt dabei von der kontinuierlichen Zusammenarbeit zwischen lokalen Künstler:innen, Koordinator:innen und den beteiligten Städten ab.






