05 April 2026, 10:17

Bergische Uni Wuppertal droht das Aus für Architekturstudium bis 2033

Ein detaillierter Architekturplan eines mehrfenstrigen Schulgeb├Ąudes auf Papier mit begleitendem Text.

Bergische Uni Wuppertal droht das Aus für Architekturstudium bis 2033

Die Bergische Universität Wuppertal könnte ihr Architekturstudium bis 2033 schließen. Die Entscheidung folgt auf erwartete Kürzungen der Landesmittel und eine Welle von Pensionierungen unter den Professoren. Derzeit sind über 1.200 Studierende eingeschrieben – die Zahlen steigen seit Jahren kontinuierlich an.

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Ab 2026 droht der Universität ein Fehlbetrag von 5,7 Millionen Euro in der staatlichen Finanzierung. Diese finanzielle Belastung hat Diskussionen über die schrittweise Abschaffung des Architekturstudiengangs ausgelöst. Acht der elf Professuren werden bis 2033 vakant, und die Hochschule könnte sich entscheiden, sie nicht neu zu besetzen.

Prof. Christoph Grafe, Dekan des Fachbereichs Architektur, geht davon aus, dass die Kürzungen zur Schließung führen werden. Dennoch betont er den exzellenten Ruf des Studiengangs in Lehre und Forschung. Allein für eine im kommenden Jahr zu besetzende Professur gingen über 80 Bewerbungen ein – ein Zeichen für das anhaltende Interesse.

Den aktuellen Studierenden, einschließlich derer, die in diesem Wintersemester beginnen, wurde zugesichert, dass sie ihr Studium in Wuppertal abschließen können. Sollte der Plan jedoch umgesetzt werden, würden ab dem nächsten Jahr keine neuen Studierenden mehr aufgenommen.

Die mögliche Schließung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Studierendenzahlen in den letzten fünf Jahren um 25 Prozent gestiegen sind. Die endgültige Entscheidung der Universität hängt von der künftigen Finanzierung und Personalausstattung ab. Bis dahin bleiben die bestehenden Studierenden von den geplanten Änderungen unberührt.

Quelle