Caritas-Haus Bethlehem in Solingen eröffnet sanierte Notunterkunft mit neuen Wohnkonzepten
Jonas GüntherCaritas-Haus Bethlehem in Solingen eröffnet sanierte Notunterkunft mit neuen Wohnkonzepten
Caritas-Haus Bethlehem in Solingen hat Sanierung von Notunterkunft und Übergangswohnung abgeschlossen
Das Caritas-Haus Bethlehem in Solingen hat eine umfassende Sanierung seiner Notunterkunft und einer Übergangswohnung abgeschlossen. Das Zentrum setzt sich zum Ziel, obdachlosen Menschen in der Stadt bessere Lebensbedingungen zu bieten – aktuell sind 122 Personen als wohnungslos gemeldet.
Die modernisierte Einrichtung verfügt nun über neun Notbetten für Übernachtungen. Zudem steht eine Übergangswohnung für Aufenthalte von bis zu vier Wochen zur Verfügung. Für längere Unterstützung gibt es 16 Plätze im mittelfristigen Wohnraum, der für ein bis fünf Jahre genutzt werden kann. Weitere 16 Plätze sind im langfristigen Wohnbereich vorgesehen, der Menschen offensteht, die Schwierigkeiten haben, regulären Wohnraum zu finden.
Mitarbeitende und Klient:innen haben gemeinsam die Räumlichkeiten renoviert und verschönert. Caritas-Direktor Dr. Christoph Humburg betonte, dass es darum gehe, würdige Lebensbedingungen für marginalisierte Menschen zu schaffen. Gleichzeitig rief er lokale Wohnungsbauer und Politiker:innen auf, das Angebot an bezahlbaren Kleinwohnungen in Solingen zu erhöhen.
Die sanierte Unterkunft bietet nun ein breites Spektrum an Wohnmöglichkeiten für Hilfebedürftige. Die Forderung nach mehr bezahlbarem Wohnraum bleibt ein zentrales Anliegen der Caritas. Das Zentrum unterstützt wohnungslose Menschen in Solingen weiterhin mit seinem erweiterten Angebot.






