Clinta springt für die USA: Vom Jungpferd zur Weltreiter-Hoffnung
Clinta, eine elfjährige Oldenburg-Stute, wird die USA nun bei den Weltreiterspielen vertreten. Die Änderung ergab sich nach einer leichten Verletzung von HH Azur, der ursprünglichen Wahl von Mclain Ward. Bekannt für ihr markantes Aussehen und ihre herausragende Springbegabung, hat sich Clinta schnell zu einer der besten Pferde im internationalen Springreitsport entwickelt.
Clinta wurde von Silke Harms gezüchtet und gab 2013 unter dem Reiter Manuel Fernandez Saro ihr Debüt als junges Pferd. 2015 wurde sie an den ukrainischen Unternehmer Oleksandr Onyshchenko verkauft, der den Großteil seiner Pferde später an den deutschen Reiter Paul Schockemöhle weiterveräußerte.
Mclain Ward entdeckte Clinta erstmals während des CHIO Aachen 2017. Nach monatelangen Verhandlungen erwarben er und Sagamore Farms die Stute. Ihr internationales Debüt feierten sie im März 2018 beim Winter Equestrian Festival.
Seither haben sie bedeutende Siege errungen, darunter den Longines Grand Prix von New York und den CSI5*-Rolex-Grand-Prix von Dinard. Ward war ursprünglich mit HH Azur und Clinta für das US-Team der Weltreiterspiele nominiert worden. Da Azur nun ausfällt, rückt Clinta als sein einziges Turnierpferd für den Wettbewerb in den Mittelpunkt.
Clintas Aufstieg war rasant – von einem vielversprechenden Jungpferd zur Spitzenkandidatin auf der weltweiten Bühne. Ihr Auftritt bei den Weltreiterspielen wird zeigen, ob sie ihrem wachsenden Ruf gerecht werden kann. Das Turnier stellt die bisher größte Herausforderung in einer Karriere dar, die bereits von hochkarätigen Erfolgen geprägt ist.






