Defektes Panikschloss sperrt Kölner Turnverein seit Wochen aus Trainingshalle aus
Tobias FischerDefektes Panikschloss sperrt Kölner Turnverein seit Wochen aus Trainingshalle aus
Defekte Notausgangsverriegelung sperrt 300 Mitglieder des Kölner Turnvereins Poll 1904 aus ihrer Trainingsstätte aus
Ein defektes Schloss am Notausgang verhindert seit über drei Wochen, dass rund 300 Mitglieder des Kölner Turnvereins Poll 1904 ihre Trainingshalle nutzen können. Betroffen ist die Sporthalle der GGS Poller Hauptstraße in Köln, wo der Schaden die Aktivitäten des Vereins erheblich beeinträchtigt.
Ursache des Problems ist eine kaputte Panikschlossvorrichtung an der Notausgangstür. Die Stadt Köln hatte zwar bereits eine Reparatur in Auftrag gegeben, doch die Lieferung des Ersatzteils – eines neuen Panikschlosses – verzögert sich aufgrund von Engpässen in der Lieferkette. Als Übergangslösung brachten Mitarbeiter ein provisorisches Schloss an, um die Tür wenigstens teilweise funktionsfähig zu halten.
Der Vorstand des Turnvereins zeigt sich jedoch besorgt über die vorläufige Lösung. Diese erfülle nicht die Sicherheitsstandards für Notfall-Evakuierungen, heißt es in der Kritik. Vereinsvorsitzende Ute Ahn betont zudem, dass ein dauerhaftes Offenhalten der Tür während des Trainingsbetriebs aus Sicherheits- und Schutzgründen keine Option sei.
Hinzu kommt, dass die Sporthalle bereits vor Beginn der aktuellen Reparaturarbeiten rund 18 Monate lang nicht nutzbar war. Nun soll das lang ersehnte Ersatzteil noch in dieser Woche eintreffen – die Stadt wird es laut Angaben unmittelbar nach Lieferung einbauen.
Sobald das neue Panikschloss montiert ist, hofft der Verein, den normalen Trainingsbetrieb wiederaufnehmen zu können. Damit würde eine lange Phase der Einschränkungen für die Mitglieder enden. Bis dahin bleibt das provisorische Schloss im Einsatz – doch dessen Eignung bleibt umstritten.






