07 April 2026, 16:17

Dortmund ermittelt erneut wegen Missbrauchsvorwürfen gegen Ex-Mitarbeiter

Gemälde von Männern, die auf einem Feld mit einem Netz, fernen Bäumen, einem Gebäude und einem klaren blauen Himmel Fußball spielen, mit Text unten, der lautet "Fußballvorfälle durch Verband angeklagt."

Borussia Dortmund äußert sich zu Vorwürfen sexuellen Missbrauchs gegen ehemaligen Mitarbeiter - Dortmund ermittelt erneut wegen Missbrauchsvorwürfen gegen Ex-Mitarbeiter

Borussia Dortmund geht Vorwürfen sexuellen Missbrauchs durch einen ehemaligen Mitarbeiter nach

Borussia Dortmund hat sich zu Vorwürfen wegen sexuellen Missbrauchs durch einen früheren Angestellten geäußert. Die Anschuldigungen wurden erstmals 2010 bekannt, bevor 2023 neue Details ans Licht kamen. Der Verein hat Schritte eingeleitet, um die Vorfälle zu untersuchen und darauf zu reagieren.

Die mutmaßlichen Taten reichen mehr als zwei Jahrzehnte zurück. 2010 nahm ein Anwalt, der das Opfer vertrat, Kontakt zum Verein auf, woraufhin Borussia Dortmund aktiv wurde. Ein Vorstandsmitglied wurde damit beauftragt, den Fall zu prüfen – eine Strafanzeige wurde jedoch nie erstattet.

Der beschuldigte ehemalige Mitarbeiter hat die Vorwürfe stets bestritten. Dennoch kündigte der Verein seinen verbleibenden Vertrag und sorgte dafür, dass er Borussia Dortmund verließ. Die Angelegenheit gewann 2023 erneut an Brisanz, als der Klub eine weitere Anschuldigung gegen dieselbe Person erhielt.

Die deutsche Zeitung Bild am Sonntag berichtete über die Vorfälle, ohne den Beschuldigten namentlich zu nennen. Borussia Dortmund betont seitdem seine Entschlossenheit, solche Fälle konsequent aufzuarbeiten. Bereits 2019 führte der Verein ein Schutzkonzept ein, um sexualisierte Gewalt zu verhindern, und richtete externe sowie anonyme Meldestellen ein.

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Der ehemalige Mitarbeiter hält weiterhin an seiner Unschuldsbeteuerung fest. Borussia Dortmund bestätigte, bereits 2010 umgehend gehandelt zu haben und die Situation weiterhin zu beobachten. Die Schutzmaßnahmen des Vereins bleiben bestehen, um Betroffene zu unterstützen und weitere Vorfälle zu verhindern.

Quelle