25 March 2026, 04:15

E.ON erhöht Dividende trotz rückläufiger Prognose für 2026

Balkendiagramm, das die Unternehmensgewinne vor und nach Steuern vergleicht, mit begleitendem erklärendem Text.

E.ON erhöht Dividende trotz rückläufiger Prognose für 2026

Der Aktienkurs von E.ON erreichte Mitte März 2026 mit 20,30 Euro ein 52-Wochen-Hoch, bevor er sich bei etwa 18,85 Euro einpendelte. Der Energiekonzern hat angekündigt, die Dividendenausschüttung zu erhöhen – trotz einer leichten rückläufigen Prognose für das operative Ergebnis in diesem Jahr.

Das Unternehmen bereitet sich auf seine Hauptversammlung am 23. April 2026 vor, bei der die Aktionäre über eine vorgeschlagene Dividende von 0,57 Euro pro Aktie abstimmen sollen. Trotz einer ruhigeren Geschäftsentwicklung bleibt die Führungsetage entschlossen, die Anleger zu belohnen.

E.ON hat zudem sein Investitionsbudget um 10 Prozent aufgestockt und plant bis 2030 insgesamt 48 Milliarden Euro für den Netzausbau ein. Ziel ist es, bis Ende des Jahrzehnts ein bereinigtes EBITDA von 13 Milliarden Euro zu erzielen – getrieben durch diese Modernisierungen. Der Erfolg hängt jedoch von den regulatorischen Genehmigungen der Bundesnetzagentur ab.

Für das laufende Jahr rechnet der Konzern mit einem leichten Rückgang des bereinigten EBITDA auf Konzernebene und schätzt die Spanne auf 9,4 bis 9,6 Milliarden Euro. Nähere Einblicke in die strategische Ausrichtung werden mit dem nächsten Quartalsbericht erwartet, der für den 13. Mai 2026 ansteht.

E.ON konzentriert sich weiterhin auf den Ausbau der Netzinfrastruktur, ohne dabei die Rendite für die Aktionäre aus den Augen zu verlieren. Die anstehende Hauptversammlung und der Quartalsbericht werden zeigen, wie sich die finanziellen und operativen Pläne konkretisieren. Entscheidend für das Tempo der Investitionsstrategie werden dabei die regulatorischen Weichenstellungen sein.

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