30 March 2026, 22:18

Essen beschließt historischen Sportentwicklungsplan für mehr Bewegung in der Stadt

Schwarz-weißes Architekturzeichnung eines Stadiongrundrisses mit umliegenden Gebäuden und handschriftlichen Textanmerkungen.

Essen beschließt historischen Sportentwicklungsplan für mehr Bewegung in der Stadt

Essen hat einen bedeutenden Schritt unternommen, um die Sportbeteiligung in der gesamten Stadt zu stärken. Am 25. März 2026 billigte der Stadtrat den Abschlussbericht des Integrierten Sportentwicklungsplans (ISEP). Die Strategie zielt darauf ab, mehr Bürgerinnen und Bürger in Bewegung zu bringen und gleichzeitig die langfristige Zukunft des außerschulischen Sports in der Region zu sichern.

Der Plan ist das Ergebnis von zweieinhalb Jahren Zusammenarbeit zwischen städtischen Fachbereichen, Sportvereinen und lokalen Initiativen. Er bildet nun die Grundlage für die sportliche Entwicklung Essens in den kommenden Jahren. Der ISEP wurde im September 2021 ins Leben gerufen, um eine langfristige Vision für den Sport in Essen zu entwickeln. In den folgenden 30 Monaten arbeitete das Projektteam mit Beteiligten in Workshops, Konsultationen und partizipativen Formaten zusammen. Ziel war es, den Sport mit der städtischen Gesamtentwicklung zu verknüpfen – etwa durch öffentliche Räume, Schulen und Jugendprogramme.

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Die endgültige Strategie basiert auf vier zentralen Säulen: der Analyse des aktuellen Sportangebots, der Bedarfserhebung, der Erarbeitung konkreter Handlungsempfehlungen sowie der Optimierung bestehender Strukturen. Anders als in vergleichbaren Städten wie Dortmund, Duisburg oder Nürnberg – wo die Nutzung öffentlicher Sporteinrichtungen zwischen 2021 und 2025 um 15 bis 25 Prozent stieg – setzt Essen auf Inklusion unter dem Leitmotiv "Essen – Eine Sportstadt für ALLE Menschen".

Während der ISEP den strategischen Rahmen vorgibt, müssen konkrete Maßnahmen noch politisch diskutiert werden. Die Sport- und Bäder Essen GmbH (SBE) wird nun die Empfehlungen prüfen, Prioritäten setzen und nächste Schritte ausarbeiten. Die endgültige Freigabe von Mitteln oder Projekten obliegt den zuständigen Ausschüssen und dem Stadtrat selbst. Die Verabschiedung des ISEP markiert den Beginn eines strukturierten Vorhabens, um die körperliche Aktivität in Essen zu fördern. Die Stadt wird den Plan nutzen, um Politik zu gestalten, Ressourcen zu verteilen und die Zusammenarbeit zwischen den Fachbereichen zu koordinieren. Die Umsetzung hängt von laufenden Überprüfungen und politischen Entscheidungen in den nächsten Monaten ab.

Quelle