02 April 2026, 20:15

Ex-Trump-Beamter behauptet Teleportation und droht Biden mit Gewalt

Eine Skizze auf Papier, die eine chaotische und intensive Debatte mit mehreren Personen zeigt, die in eine hitzige Diskussion verwickelt sind, gefüllt mit detaillierten Zeichnungen und Text.

Ex-Trump-Beamter behauptet Teleportation und droht Biden mit Gewalt

Gregg Phillips, ein ehemaliger Beamter der Trump-Administration, gerät zunehmend in die Kritik wegen seiner Behauptungen über Teleportation und gewalttätiger Äußerungen. Demokraten in Washington stellen seine Eignung für ein öffentliches Amt infrage, nachdem er beschrieben hatte, wie er zwischen zwei Filialen der Restaurantkette Waffle House – 80 Kilometer voneinander entfernt – "versetzt" worden sei. Seine Aussagen sowie aggressive Kommentare über den früheren Präsidenten Joe Biden haben Zweifel an seinem Urteilsvermögen geweckt.

Die Kontroverse spitzte sich zu, als Phillips von einer geplanten Anhörung vor dem Heimatschutzausschuss des Repräsentantenhauses ausgeschlossen wurde.

Erstmals Schlagzeilen machte Phillips im März 2025, als CNN über seine Teleportationserlebnisse berichtete. Er behauptete, die Erfahrung sei Teil einer spirituellen Reise während seines Krebsleidens gewesen. Trotz weitverbreiteter Skepsis verteidigt er die Geschichte weiterhin und stellt sie als Beweis göttlichen Eingreifens dar.

Seine Glaubwürdigkeit wurde zusätzlich durch frühere Falschbehauptungen erschüttert. Vor 2025 hatte Phillips entgegen seiner eigenen Darstellungen keineswegs eine offizielle Regierungsposition inne – etwa als FEMA-Beamter im Jahr 2023. Stattdessen war er als Verschwörungstheoretiker und Aktivist bekannt, insbesondere in Verbindung mit der Gruppe True the Vote. Erst 2025 wurde er zum Leiter der Einsatz- und Wiederherstellungsabteilung von FEMA ernannt.

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Phillips warf zudem der Plattform Truth Social vor, seine Posts zum CNN-Bericht und zu seinen Teleportationsbehauptungen zensiert zu haben. Ein FEMA-Sprecher erklärte später, das Problem sei auf einen technischen Fehler der Plattform zurückzuführen und nicht auf gezielte Unterdrückung.

Neben seiner Teleportationsgeschichte sorgt Phillips mit gewalttätiger Rhetorik für Kritik. In öffentlichen Äußerungen erklärte er, er wolle Joe Biden "ins Gesicht schlagen", und behauptete, der ehemalige Präsident "verdiene es zu sterben". Diese Aussagen – zusammen mit seinen anderen Kontroversen – führten dazu, dass er von der Anhörungsliste des Heimatschutzausschusses gestrichen wurde.

Die Gegenreaktionen lassen Phillips' politische Zukunft ungewiss erscheinen. Seine Teleportationsbehauptungen, unbelegte Aussagen über Regierungsämter und gewalttätige Sprache haben insgesamt Zweifel an seiner Eignung für ein öffentliches Amt genährt. Vorerst bleibt er in seiner Position bei FEMA, doch weitere Prüfungen seiner Person scheinen unvermeidlich.

Quelle