29 March 2026, 14:20

FAMOS plus hilft seit zwei Jahren Familien im Kreis Steinfurt aus der Armut

Plakat mit der Aufschrift "Brauchen die Armen die Hilfe ihrer Kinder?" mit Bildern und Text.

FAMOS plus hilft seit zwei Jahren Familien im Kreis Steinfurt aus der Armut

Lokale Initiative im Kreis Steinfurt unterstützt seit zwei Jahren von Armut und sozialer Ausgrenzung bedrohte Familien

Das Projekt FAMOS plus setzt sich seit zwei Jahren im Kreis Steinfurt für die Verbesserung der Lebensbedingungen und die Förderung der wirtschaftlichen und sozialen Teilhabe ein. Gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie dem Europäischen Sozialfonds, ist es an mehreren Standorten in Ibbenbüren und Rheine aktiv.

Seit dem Start wurden 199 Teilnehmende – darunter 557 Kinder – beraten und begleitet. Von ihnen waren 73 % langzeitarbeitslos, 8 % hatten eine Behinderung und 77 % einen Migrationshintergrund. Mit 82 % waren die meisten Betroffenen Frauen, 18 % Männer.

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Die Initiative verzeichnet messbare Erfolge: 30 % der Teilnehmenden fanden einen Weg in Beschäftigung, Bildung oder berufliche Weiterbildung. Bei denen, die das Programm vorzeitig verließen, wurden 73 % aufgrund komplexer Bedarfe an andere Unterstützungsangebote vermittelt.

FAMOS plus basiert auf der Zusammenarbeit lokaler Einrichtungen. Zu den Partnern zählen das Jobcenter, das Jugendamt, das Sozialamt, die Ausländerbehörde und das Kommunale Integrationszentrum. Die Projektstandorte befinden sich bei WertArbeit (Zum Welleken 2, Ibbenbüren; Tiefe Straße 29, Rheine) und GEBA (Gutenbergstraße 10, Ibbenbüren; Salzbergener Straße 4–6, Rheine).

Betroffene, die Unterstützung suchen, können das Team unter der Telefonnummer 02551/694983 kontaktieren oder die Projektwebsite unter www.famosplus.com besuchen.

Das Projekt bietet weiterhin maßgeschneiderte Hilfe für benachteiligte Familien im Kreis Steinfurt. Zwar liegen keine genauen Zahlen zu Armutsquoten vor, doch bleibt der Fokus auf Zusammenarbeit und individuelle Bedarfe zentral. Weitere Entwicklungen hängen von der künftigen Förderung und der Teilnahme ab.

Quelle