24 June 2026, 16:12

FDP kritisiert einseitige Verkehrsplanung in Solingen: Bürgerbedürfnisse ignoriert

FDP begrüßt Mobilitätsumfrage

FDP kritisiert einseitige Verkehrsplanung in Solingen: Bürgerbedürfnisse ignoriert

Die Freie Demokratische Partei (FDP) hat Bedenken an der Verkehrsplanung in Solingen geäußert. Die Partei kritisiert, dass die aktuellen Konzepte – insbesondere bei Radwegen – die tatsächlichen Bedürfnisse der Bürger nicht ausreichend berücksichtigen. Eine Umfrage der FDP aus dem vergangenen Jahr hatte diese Probleme bei einem geplanten Radwegprojekt aufgezeigt.

Wie die Erhebung ergab, ignorierte der Vorschlag für den Radweg lokale Anliegen. Besonders verärgert zeigten sich Anwohner über den Verlust von Parkplätzen ohne adäquaten Ersatz. Die FDP betont, dass die Verkehrsplanung alle Verkehrsteilnehmer einbeziehen müsse – also Fußgänger, Radfahrer, Autofahrer und Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs.

Der FDP-Politiker Albermann übt Kritik an der einseitigen Ausrichtung der Solinger Politik auf Radfahrer und öffentlichen Verkehr. Eine erzwungene Abkehr vom Auto schränke die Freiheit der Menschen ein, so sein Argument. Zwar befürwortet die Partei den Ausbau der Radinfrastruktur, doch sie anerkennt auch, dass nicht jeder auf das Fahrrad umsteigen kann.

Albermann unterstrich zudem die Notwendigkeit, die Übergänge zwischen verschiedenen Verkehrsmitteln zu berücksichtigen. Die FDP lehnt Pläne ab, die diese praktischen Wechsel im Mobilitätsverhalten außer Acht lassen.

Die Haltung der FDP spiegelt eine grundsätzliche Sorge um Verkehrsgerechtigkeit wider. Die Partei besteht darauf, dass die Planung sich an den realen Mobilitätsbedürfnissen orientieren muss. Ohne diesen Ausgleich, warnt sie, drohten die Maßnahmen, die Bürger zu verprellen und der Gemeinschaft nicht effektiv zu dienen.

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