FDP Solingen setzt auf Freiflächen-Solaranlagen für die Energiewende
Tobias FischerFDP Solingen setzt auf Freiflächen-Solaranlagen für die Energiewende
Die Freie Demokratische Partei (FDP) in Solingen drängt auf eine schnellere Entwicklung von Freiflächen-Solaranlagen. Eine aktuelle Studie bestätigte zudem, dass die Stadt kein Zentrum der Windenergie werden wird. Der Fokus liegt nun auf dem Ausbau der Photovoltaik-Kapazitäten, um die Energiewende in der Region voranzutreiben.
Die FDP hat einen Plan vorgelegt, um den Ausbau von Freiflächen-Photovoltaikanlagen (PV) zu beschleunigen. Die Partei fordert die Stadtverwaltung auf, geeignete Freiflächen für Solaranlagen auszuweisen – etwa Parkplätze, Schulhöfe oder andere kommunale Grundstücke.
Freiflächen-Solaranlagen bieten zusätzliche Vorteile: Sie ermöglichen eine doppelte Flächennutzung, etwa durch Agri-Photovoltaik oder Überdachungen von Wegen. An Tagen, an denen die Solarmodule mehr Strom erzeugen als benötigt, kann der Überschuss für die Produktion von grünem Wasserstoff durch Elektrolyse genutzt werden.
Die Region Bergisches Land, zu der auch Solingen gehört, wird sich bei der Energiewende vor allem auf die Photovoltaik stützen. Da die Windenergie laut der NRW-Studie keine Option ist, bleibt die Solarenergie die zentrale Säule für den Ausbau erneuerbarer Energien.
Mit ihrem Vorschlag will die FDP die Solarenergie durch effiziente Flächennutzung stärken. Wird der Plan umgesetzt, könnte dies die Produktion sauberer Energie in Solingen steigern – und passt damit zum übergeordneten Ziel, das Bergische Land auf erneuerbare Energien umzustellen.
