18 April 2026, 16:17

Feuerwehr NRW zeigt Flagge beim Kölner CSD für LGBTQ-Rechte und Vielfalt

Menschen bei einer Christopher Street Day Parade bespritzen sich gegenseitig mit Wasser auf einer Stadtstraße, mit einem Banner, Gebäuden, Bäumen und Ampeln im Hintergrund.

Feuerwehr NRW zeigt Flagge beim Kölner CSD für LGBTQ-Rechte und Vielfalt

Feuerwehrleute aus Nordrhein-Westfalen ziehen zum sechsten Mal in Folge beim Kölner CSD mit

Das Netzwerk "Vielfalt" des Verbandes der Feuerwehren (VdF NRW) beteiligt sich in diesem Jahr unter der Startnummer 112 – der Notrufnummer der Feuerwehr – am Christopher Street Day (CSD) in Köln. Damit unterstreichen die Einsatzkräfte ihr Engagement für Inklusion und Solidarität in den Rettungsdiensten.

Die Demonstration findet am Sonntag, 6. Juli, ab etwa 11:30 Uhr statt. Der Zug startet an der Deutzer Brücke in Richtung Kölner Dom. Feuerwehrleute aus Berufs- und Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Köln sowie der Feuerwehr Sankt Augustin stellen Fahrzeuge für die Veranstaltung bereit. Begleitet werden sie von Mitgliedern der Jugendfeuerwehren aus ganz NRW, die gemeinsam unter dem Motto "Für LGBTQ-Rechte – Viele. Gemeinsam. Stark!" marschieren.

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Das "Vielfalt"-Netzwerk wurde 2018 gegründet, um unterrepräsentierte Gruppen innerhalb der Feuerwehren zu unterstützen. Es bietet LSBTIQ-Angehörigen eine Plattform, um sich auszutauschen, Erfahrungen zu teilen und berufliche Netzwerke aufzubauen. Dr. Jan Heinisch, Vorsitzender des VdF NRW, betonte, dass die Teilnahme ein deutliches Zeichen für Vielfalt, Toleranz und gegenseitigen Respekt setze.

Weitere Informationen zum Netzwerk und seiner Arbeit gibt es unter www.feuerwehrverband.nrw/vielfalt.

Die diesjährige Teilnahme unterstreicht das anhaltende Engagement des Netzwerks für Sichtbarkeit und Akzeptanz in den Rettungsdiensten. Durch ihre Präsenz beim Kölner CSD wollen die Feuerwehrleute ihre Botschaft von Zusammenhalt und Unterstützung für LGBTQ-Rechte verstärken. Gleichzeitig festigt die Veranstaltung die Verbindungen zwischen den Feuerwehren und der breiten Öffentlichkeit.

Quelle