02 April 2026, 18:17

Fußballturnier in Bergisch Gladbach setzt starkes Zeichen gegen Rassismus

Ein Fußballspiel im Gange mit Spielern auf dem Feld und Zuschauern in den Rängen unter einem klaren blauen Himmel.

Fußballturnier in Bergisch Gladbach setzt starkes Zeichen gegen Rassismus

Internationale Wochen gegen Rassismus 2026 enden in Bergisch Gladbach mit einzigartigem Fußballturnier

In Bergisch Gladbach gingen die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 mit einem besonderen Fußballturnier zu Ende. Neun Mannschaften traten beim "Kick gegen Rassismus" gegeneinander an – doch im Mittelpunkt stand nicht der Sieg, sondern der Zusammenhalt. Statt Pokale erhielten alle Teams ein Banner mit der Aufschrift "Bergisch Gladbach – Kein Platz für Rassismus".

Veranstaltet wurde das Turnier vom "Bündnis Bergisch Gladbach gegen Rassismus und für Vielfalt", das 2024 gegründet wurde. Unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Marcel Kreutz sollte die Veranstaltung eine offene, inklusive Gesellschaft fördern. Teams aus verschiedenen religiösen Gemeinschaften und politischen Gruppen nahmen teil – und spielten bewusst ohne Schiedsrichter, um Fairplay und gegenseitigen Respekt zu betonen.

Die Kampagne stand unter dem Motto "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und rechtsextreme Ideologien" und war Teil der jährlichen Internationalen Wochen gegen Rassismus, die bundesweit vom Deutschen Institut für Menschenrechte koordiniert werden. Während Bergisch Gladbach mit seinem Fußballevent ein Zeichen setzte, fanden auch in anderen Städten wie Mönchengladbach, Mörfelden-Walldorf und Greifswald Sport- und Kulturveranstaltungen statt.

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Sieger des Turniers wurde der IGMG Bergisch Gladbach e.V. – doch der sportliche Erfolg trat hinter die eigentliche Botschaft zurück. Die Organisatoren betonten die Bedeutung von Aufklärung, Sensibilisierung und dem gemeinsamen Einsatz gegen Rassismus und Ausgrenzung. Die Arbeit des Bündnisses endet nicht mit dem Turnier: Langfristig soll Diskriminierung in der Gesellschaft aktiv entgegengewirkt werden.

Das Turnier bildete den Abschluss der Kampagne 2026 und hinterlässt ein sichtbares Zeichen: Jede Mannschaft durfte ihr Banner mitnehmen. Bundesweit fanden ähnliche Aktionen statt, darunter ein landesweiter "Aktionstag Sport gegen Rassismus" am 28. März. Das Ziel des Bündnisses bleibt klar: eine Gesellschaft, in der Vielfalt gefeiert und Rassismus entschlossen bekämpft wird.

Quelle