Gewaltsame Ausschreitungen: Kölner Polizei stoppt eskalierende Fan-Krawalle mit Großaufgebot
Ida KönigGewaltsame Ausschreitungen: Kölner Polizei stoppt eskalierende Fan-Krawalle mit Großaufgebot
Am Samstag traf eine Gruppe von etwa 500 gewaltbereiten Fans aus Düsseldorf mit Bussen am Kölner Bahnhof Weiden-West ein. Die Vermummten führten Pyrotechnik mit sich, was eine massive Polizeipäsenz zur Folge hatte. Die Beamten waren bereits wegen möglicher Ausschreitungen in erhöhter Alarmbereitschaft.
Ein erster Sonderzug war bereits früher am Tag in Köln-Ehrenfeld eingetroffen. Bei seiner Ankunft flogen Flaschen, und eine Rauchbombe wurde gezündet – Verletzte gab es jedoch nicht. Nach diesem Vorfall sprachen die Behörden mehrere „Gefährdungsverfügungen“ gegen identifizierte Störer aus.
Ein zweiter Sonderzug erreichte Ehrenfeld um 11:43 Uhr. Während der Fahrt wurden Pyrotechnik-Körper abgefeuert, und bei einer Kontrolle stellte sich heraus, dass zwei Fensterscheiben beschädigt waren. Verdächtige aus diesem Zug wurden vor Ort an die Polizei gemeldet; ihre Personalien wurden später in Köln überprüft.
Die Ankunft der Düsseldorfer Fans lockte zudem eine Gruppe ortsansässiger Gewalttäter an. Nur dank des starken Polizeiaufgebots konnte eine direkte Konfrontation verhindert werden. Allerdings führte die Festnahme von Verdächtigen aus dem zweiten Zug zu einem Angriff auf einen Beamten.
Die Bundespolizei hat wegen aller bekannten Straftaten Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Kräfte sind weiterhin in großer Stärke im Einsatz und bereiten sich auf die Abreisephase vor. Zu den Vorfällen zählen Körperverletzung, der Einsatz von Pyrotechnik sowie Sachbeschädigung. Mehrere Störer wurden bereits identifiziert und müssen mit rechtlichen Konsequenzen rechnen. Die Behörden beobachten die Lage weiterhin genau, um weitere Ausschreitungen zu verhindern.






