15 April 2026, 14:21

Hakenkreuze und Diebstahl: Jugendliche verwüsten Gymnasium in Mechernich

Nahaufnahme eines Wandgemäldes mit einem roten und gelben Hakenkreuz mit schwarzem Rand, das in einem schwarzen Randkreis zentriert ist.

Hakenkreuze und Diebstahl: Jugendliche verwüsten Gymnasium in Mechernich

Die Polizei ermittelt nach einem Einbruch am Gymnasium am Nyonsplatz in Mechernich, bei dem vergangenen Freitag mehrere Jugendliche in die Schule eingedrungen sind. Bei dem Vorfall wurde das Lehrerzimmer verwüstet, Bargeld gestohlen und Hakenkreuze auf Möbelstücke gemalt. Die Behörden haben nun sowohl wegen des Diebstahls als auch wegen der Verwendung verbotener Symbole Ermittlungen eingeleitet.

Der Einbruch ereignete sich gegen 17:45 Uhr am Freitag, dem 8. August, als eine Gruppe unbekannter Jugendlicher durch eine offene Tür im Innenhof in die Schule gelangte. Ein Handwerker, der in der Nähe arbeitete, beobachtete, wie sie das Gebäude betraten.

Am Montag, dem 11. August, entdeckte das Schulpersonal umfangreiche Schäden: Im Lehrerzimmer waren Schranktüren aufgebrochen, eine Kücheneinheit beschädigt und Zucker auf der Fensterbank verstreut worden. Ein Tisch und eine Tafel waren mit Hakenkreuzen beschmiert. Zudem wurden mehrere hundert Euro Bargeld entwendet.

Weitere Zerstörungen fanden sich in einer Kellerwerkstatt, wo ebenfalls Schranktüren gewaltsam geöffnet worden waren. Die Schule wird derzeit während der Sommerferien renoviert.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Kriminalpolizei Euskirchen ermittelt wegen Sachbeschädigung und schweren Diebstahls. Parallel hat das Landesamt für Verfassungsschutz in Bonn die Untersuchungen zur Verwendung von Symbolen verfassungsfeindlicher Organisationen übernommen.

Die Schule bleibt vorerst unter polizeilicher Beobachtung, während die Reparaturarbeiten andauern. Die Behörden werten Beweismaterial, darunter Zeugenaussagen, aus, um die Täter zu identifizieren. Bisher gab es keine Festnahmen.

Quelle