Hamm setzt Maßstäbe: 29 Millionen Euro für digitale Schulen bis 2024
Tobias FischerHamm setzt Maßstäbe: 29 Millionen Euro für digitale Schulen bis 2024
Hamm hat seinen Medienentwicklungsplan (MEP) für 2020–2024 erfolgreich abgeschlossen und dabei die Ziele im Bereich der digitalen Bildung übertroffen. Die Stadt investierte massiv in moderne Technologie, sodass nun alle Schulen über Hochgeschwindigkeitsinternet, aktuelle Endgeräte und effiziente IT-Systeme verfügen. Laut Angaben der Verantwortlichen haben die Aufrüstungen deutlich bessere Rahmenbedingungen für den Unterricht mit digitalen Medien geschaffen.
Das Projekt wurde mit erheblichen finanziellen Mitteln umgesetzt: Die Stadt steuerte aus dem eigenen Haushalt 13,7 Millionen Euro bei, hinzu kamen 15,7 Millionen Euro aus externen Fördergeldern – insgesamt flossen damit über 29 Millionen Euro in die Modernisierung. Die Gelder wurden für die Aufrüstung der Infrastruktur und die Ausstattung aller Schulstandorte verwendet.
Sämtliche Schulen in Hamm sind nun mit Glasfaseranschlüssen ausgestattet, ergänzt durch moderne WLAN- und LAN-Netzwerke. Zudem wurden mehr als 1.700 Präsentationsgeräte wie interaktive Whiteboards installiert. Dadurch liegt die durchschnittliche Geräteausstattung der Schulen bei über 70 Prozent, sodass viele Klassenräume nun im Verhältnis 1:1 oder 1:2 (Gerät zu Schüler:in) arbeiten können.
Die Stadt standardisierte zudem ihre IT-Systeme und stellte vollständig auf Plattformen wie IServ und Citrix um. Um die neue Infrastruktur zu verwalten, wurde das IT-Support-Team ausgebaut. Diese Maßnahmen sorgen für reibungslosere Abläufe und eine bessere technische Betreuung von Lehrkräften und Schüler:innen.
Mit dem Abschluss des aktuellen Plans sind bereits die Vorbereitungen für die nächste Phase angelaufen. Der geplante MEP für 2026–2030 wird sich auf die Wartung der Ausstattung, den Austausch veralteter Technik und die langfristige Finanzierung konzentrieren.
Der abgeschlossene Medienentwicklungsplan hat die Schulen in Hamm mit modernen digitalen Werkzeugen und stabilen Netzwerken ausgestattet. Lehrkräfte und Schüler:innen profitieren nun im Unterrichtsalltag von verbesserten technischen Möglichkeiten. Die nächsten Schritte der Stadt sollen sicherstellen, dass diese Fortschritte auch langfristig nachhaltig wirken.






