HKC-Infomobil zeigt in Langenfeld, wie man sich vor Hochwasser schützt
Starkregen und Überschwemmungen treffen das Rheinland immer häufiger und heftiger. Um Anwohner auf die Gefahren vorzubereiten, kommt das Hochwasser-Kompetenz-Zentrum (HKC) mit seinem Infomobil nach Langenfeld. Bei der Veranstaltung gibt es praktische Tipps und Vorführungen, wie man Häuser vor Wasserschäden schützen kann.
Das HKC-Infomobil steht am Freitag, den 10. Oktober, von 10 bis 15 Uhr auf dem Wochenmarkt vor der St.-Josef-Kirche. Besucher können sich im Inneren über druckfeste Kellerfenster, Rückstauklappen und mobile Hochwasserschutzsysteme informieren. Zudem wird ein sogenannter "Hochwasser-Notfallkoffer" präsentiert – ein Set mit wichtigen Utensilien für Starkregenfälle.
Fachleute des HKC stehen für Fragen zur Verfügung und erklären, wie man Gebäude wirksam schützen kann. Sie betonen, dass Hauseigentümer selbst die Hauptverantwortung für den Hochwasserschutz tragen. Private Vorsorgemaßnahmen – etwa bauliche Anpassungen oder Notfallpläne – seien die beste Möglichkeit, Schäden zu begrenzen.
Die Dringlichkeit zeigt sich deutlich: Starkregen kann plötzlich auftreten und lokal verheerende Auswirkungen haben. Langenfeld selbst erlebte schwere Überschwemmungen in den Jahren 2018 und 2021. Angesichts zunehmender Extremwetterereignisse will das HKC Bewohnern helfen, sich rechtzeitig zu wappnen – bevor die nächste Katastrophe zuschlägt.
Die Veranstaltung bietet konkrete Lösungen für ein wachsendes Problem. Wer sich über Schutzmaßnahmen informiert, kann das Risiko für das eigene Zuhause verringern. Der Besuch des HKC kommt zu einer Zeit, in der der Klimawandel die Gefahr von Starkregen in der Region weiter verschärft.






